20.12.10 Saaletal – Cross

Eigentlich hatte ich ja nicht geplant, bei der eigenen Veranstaltung am vergangenen Samstag zu starten. Kurzfristig entschloss ich mich dann aber doch mitzulaufen, da das Teilnehmerfeld leider sehr überschaubar war, was mich schon ziemlich enttäuschte. Im Rennen ging es erstaunlich locker, obwohl ich am Vortag zum ersten Mal seit der Nasen-OP wieder im Freien laufen konnte. So holte ich mir den Sieg vor meinem „Laufstil-Team-Kollegen“ Manuel Fößel.

Einen herzlichen Dank nochmals an alle Helfer, die die Strecke in einen wirklich laufbaren Zustand brachten, trotz der arktischen Wetterverhältnisse.


 

08.12.10 Wiedereinstieg

Nachdem ich bis Anfang November die Füße hochgelegt hatte, startete ich am Ende des ersten Drei-Wochen-Blocks am 21.11. in Gerbrunn beim Fackellauf. Dort sollte es lockerer Trainingswettkampf werden, um mich so langsam wieder an´s Tempo heran zu tasten. Dies gelang soweit auch ganz gut.

Mit 33:54min und dem zweiten Platz konnte ich zufrieden sein, auch wenn wohl mehr drin gewesen wäre, hätte ich mich auf den letzten auf einen Spurt eingelassen, aber sollte ja locker bleiben…

Vor knapp zwei Wochen unterzog ich mich nun einer kleinen Nasen-OP, um hoffentlich wieder besser Luft zu bekommen, da es im Laufe des Jahres immer schlechter damit wurde und in den Nebenhöhlen immer öfter Entzündungen aufkamen.

Nach der OP war dann allerdings kein Sport möglich, so dass ich erst diese Woche wieder einsteigen konnte. Da auch die Achillessehne ein bisserl Schwierigkeiten macht, werde ich laufmäßig leider etwas weniger machen können, als eigentlich angedacht.


 

03.10.10 Tristar Sardinia

Leider etwas verspätet, aber hier nun endlich der Bericht vom letzten Saisonrennen…

Vorne weg, so ganz konnte ich leider meine eigenen Erwartungen nicht erfüllen. Trotzdem war es ein schöner Saisonabschluss.

Donnerstag Nachmittag trafen wir etwas verzögert im sonnigen Cannigione ein und testeten gleich mal den Hotelpool – der Test fiel dann allerdings recht kurz aus, brrrr… ;-)

Nachdem wir am Freitag und Samstag mal ein paar Abschnitte der Radstrecke begutachteten, bekamen wir einen ungefähren Eindruck von dem, was uns im Rennen erwarten sollte.

Der ganze Event war insgesamt mit den gut 120 Teilnehmern recht überschaubar, aber auch wieder schön familiär.

So verliefen die Startvorbereitungen am Renntag auch sehr entspannt. Bei noch recht frischen Außentemperaturen um 7:00 Uhr morgens fiel der Startschuss für den Auftakt, die 2 Kilometer im Mittelmeer. Schon nach den ersten paar Zügen konnte ich in Ruhe mein Ding schwimmen. So ein relaxtes Schwimmen hatte ich schon lange nicht mehr. Es war zuerst eine 900 Meter-Runde, dann ein kurzer Landgang und anschließend nochmals eine 1100 Meter-Schleife zu absolvieren. Vorne schwamm alleine der schwedische Top-Favorit Björn Andersen, aber schon dahinter fand ich mich in der Verfolgung wieder, so dass ich nach glatten 27 Minuten als Dritter aus dem Neo schlüpfte.

Auf dem Rad ließ ich´s erst mal locker angehn, was dazu führte, dass ich zwischenzeitlich auf Position 15 durchgereicht wurde. Aber die defensive Renntaktik erwies sich nach gut 100 Kilometern als richtig, als ich so langsam wieder einige Jungs einsammelte. Denn ab hier begann das Rennen erst richtig, obwohl die Strecke von Beginn schon recht hügelig bis bergig und anspruchsvoll war. Teilweise waren nun zudem recht technische Abfahrten zu absolvieren, auf denen ich mittlerweile aber auch ganz gut klar komme. Nach knapp 170 Kilometern machten sich dann aber auch bei mir erste Ermüdungserscheinungen der Oberschenkelmuskulatur bemerkbar, zumal es weiterhin recht hügelig war und der Wind auch seinen Beitrag leistete – zwischenzeitlich musste man den Lenker wg. der seitlichen Böen schon gut festhalten.

Als ich vom Rad stieg und die ersten Meter los lief, fühlten sich die Beine noch ganz O.k. an und ich konnte ein gutes Tempo aufnehmen. Allerdings war es dann nach drei Kilometern vorbei, die Oberschenkel krampften so stark, dass ich mich fast nicht mehr bewegen konnte. Ich versuchte an jeder Verpflegungsstelle die Muskulatur mit Wasser zu kühlen, nur war dieses leider etwas zu warm, um eine Verbesserung des Zustand´s zu erreichen. So schleppte ich mich halt über den Rest der 20 Kilometer und konnte leider nicht meine gewohnte Stärke ausspielen. Am Ende überquerte ich als Gesamt-Elfter nach 8:20:14h die Ziellinie.

Für eine Erstveranstaltung war ich doch positiv überrascht, dass es bis auf wenige Sachen recht gut organisiert war. Wer also mal was abseits der „IM“ – Events sucht, dem kann ich die vor allem landschaftlich schöne Veranstaltung empfehlen.

Nach ein paar schönen Urlaubstagen auf der Insel sind wir nun wieder zurück im Alltagsstress…

Bis Ende Oktober ist nun erst mal erholen angesagt, bevor ich die neue Saison plane und so langsam wieder das geregelte Training aufnehmen möchte.


 

21.09.10 Letzter Test

Auch wenn die Vorbereitung durch die anhaltenden Nebenhöhlenprobleme bei weitem nicht optimal verlief, scheint die Form doch ganz gut zu passen. Die letzten zehn Tage konnte ich nochmal trainingsmässig recht gut gestalten, auch wenn´s vom Job her derzeit schon aufreibend ist. Insbesondere das Wochenende war noch mal voll gepackt. Sonntag absolvierte ich dann nach vorangegangener Schwimmeinheit und zweistündigem „Einradeln“ einen flotten Koppellauf am Schenkenturm in Würzburg. Bis Kilometer 7,5 war das Ganze auch recht entspannt, bis ich das Tempo verschärfte und so schmerzten die letzten 2,5km schon ziemlich… ;-)

Aber so konnte ich mit dem Sieg in 34:37min auf den leicht welligen zehn Kilometern nochmal Selbstvertrauen für das Rennen auf Sardinien tanken.

Nun weiß ich auch, dass auf der 200Km Radstrecke dort entgegen unserer ursprünglichen Meinung 3500HM zu überwinden sind. Nichts desto trotz freue ich mich wieder mal richtig auf den Wettkampf.


 

24.08.10 Es geht langsam wieder aufwärts…

wohl aufgrund der recht vielen Rennen seit Mitte Mai war ich spätestens nach dem Hofheimer Triathlon ziemlich leer. Vor allem der Kopf brauchte dringend eine Pause. So entschloss ich mich gegen einen Start in Erlangen, um mich erst mal einige Zeit zu erholen.

Dazu kam dann vor zwei Wochen noch Entzündung der Nebenhöhlen mit zwangsläufigem Antibiotikakonsum.

Somit konnte ich erst Anfang letzter Woche wieder ganz vorsichtig in´s Training einsteigen. Nachdem es sich ab Donnerstag wieder besser anfühlte, absolvierte ich am Samstag eine etwas längere Koppeleinheit. Nach gut dreieinhalb Stunden im Sattel startete ich, wie in den Vorjahren in Eltmann beim Stadtlauf. Ich wollte versuchen, die zehn Kilometer möglichst locker zu laufen, die Zeit spielte dabei eher eine untergeordnete Rolle. Die erste Hälfte fühlte sich im 3:30 – Tempo auch noch ganz gut an, nur wurde es dann hintenraus ziemlich schwer, zumal ich wieder mal Seitenstechen bekam. Die 36:14min war´n ja noch halbwegs in Ordnung, allerdings nicht die Pulswerte, die schon am Rad viel zu hoch waren. Ich bekam nach dem Lauf fast schon bisserl Muffe, da ich fünf Minuten nach der Belastung immer noch über 140 Puls hatte. Irgendwie ging es mir in der Nacht und auch noch am Sonntag Morgen, an dem eine lange Radtour anstand, immer noch nicht so berauschend.

Ich beschloss erst mal mit loszufahrn und zu sehn, wie es sich entwickelt. Zum Glück normalisierte sich der Puls nach etwa einer Stunde, so dass wir die geplante Tour in der Rhön radeln konnten.

Ich hoffe, das Training läuft nun wieder besser, so dass ich noch eine akzeptable Vorbereitung für Sardinien hin bekomme.


 

25.07.10 Triathlon Hofheim 

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen wieder mal etwas mehr Umfänge gemacht hatte, startete ich am Sonntag in Hofheim über die Kurzdistanz. Mir war vorher schon klar, dass ich nicht so frisch sein würde, aber dass es so schlecht gehen sollte…

Erstmal stellte ich mich vor dem Wettkampf wie ein Anfänger an, da ich viel zu knapp meinen Wechselplatz einrichtete und dadurch auf´s Warmlaufen verzichten musste, um rechtzeitig in den Neo zu kommen. So wurden die Startvorbereitungen leider etwas stressig.

Zum Rennen selbst gibt´s eigentlich nicht all zuviel zu schreiben. Das Schwimmen verlief relativ entspannt im gut warmen Ellerthäuser See, so dass ich mich als Erster auf´s Rad begeben konnte. Schon auf den ersten Metern wollten die Beine nicht so richtig, trotzdem fuhr zunächst mal hart an. Im weiteren Verlauf ließ ich´s dann etwas zu locker weiter laufen, so dass mich Ralf Gärtner vom SSV Forchheim ein- und überholte. Danach kam ich nicht wieder rein, so dass ich froh war, endlich vom Rad steigen zu können. Kurz vorm Wechsel wurde ich dann auch noch von zwei anderen Athleten eingeholt. Auch in den Laufschuhen ging es nicht wie gewohnt, so versuchte ich einfach mal ein gleichmäßiges Tempo anzuschlagen. Dies reichte zumindest, nach vier Kilometern die Führung zu übernehmen und den Sieg nach „Hause“ zu laufen.

Fazit – mehr Kampf & Krampf, aber wenigstens das Ergebnis passte noch…

Irgendwie fühle ich mich zur Zeit auch wieder etwas leer und brauche vielleicht mal ein paar Tage zum regenerieren. Somit werde ich es diese Woche etwas ruhiger angehen lassen und dann wieder anziehen. Die Mitteldistanz in Erlangen werde ich dann aus dem Training raus machen…

http://tria-hofheim.de


 

11.07.2010 Bayerischer Meister!

 Tal-Triathlon Tegernsee 

Am Sonntag konnte ich mir nach 2007 zum zweiten Mal den bayerischen Meistertitel über die Kurzdistanz sichern. Aber der Reihe nach.

Nachdem ich am Samstag Vormittag noch arbeiten durfte, ging es nach der kurzen läuferischen Vorbelastung erst nachmittags, leider in der größten Hitze Richtung Tegernsee. Allerdings hielt sich zu diesem Zeitpunkt das Verkehrsaufkommen in Grenzen, so dass nach unserer Ankunft noch Zeit blieb, die Beine auf dem Rad noch etwas zu lockern und die Startunterlagen abzuholen.

Die Meisterschaft wurde im Rahmen eines Wettkampfs der zweiten Bundesliga Süd, sowie der Regional- und Bayernliga als Windschattenrennen ausgetragen. Somit war das Rennen allerbestens besetzt.

Um 8:50 Uhr fiel der Startschuss für die Teilnehmer der Kurzdistanz. Beim Einschwimmen fühlte sich das nasse Element aufgrund des Neo-Verbots zwar noch etwas frisch an, aber spätestens nach dem Start hatte sich das erledigt. Entgegen meiner Vermutung kam ich bestens weg und ohne große Rangeleien über die gut 1500m. So konnte ich mich ganz gut im Feld behaupten, auch wenn ich die letzten 300 Meter wegen leichten Seitenstechens etwas rausnehmen musste.

Nach einem guten Wechsel fand ich mich recht schnell in einer größeren Verfolgergruppe wieder. Es wurde ganz gut gefahren, so dass wir Mitte der zweiten Radrunde zur Spitzengruppe aufschließen konnten. Einzig die drei russischen Starter des SC Riederau fuhren noch alleine vorne.

So ging es mit etwa 40 Mann gleichzeitig zum zweiten Wechsel. In den Laufschuhen legten die Jungs gleich mal richtig Tempo vor. Nach dem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, konnte das „Einsammeln“ losgehn und ich mich weiter nach vorne arbeiten, allerdings ohne meine genaue Platzierung zu wissen. Bei Kilometer Sieben bekamen ein Mitstreiter aus Trifftern, mit dem etwa drei Kilometer zusammen lief unsere Lage zugerufen. Nachdem wir auch den Vierten eingeholt hatten und den Drittplazierten wenige Meter vor uns sahen, bekam ich leider wieder mal Seitenstechen, so dass ich das Tempo etwas drosseln musste. Ich entschied mich dafür, den fünften Rang nach Hause zu laufen, als vielleicht noch komplett durchgereicht zu werden. So konnte ich die letzten Meter relativ entspannt bestreiten und mir den Titel in der Altersklasse sicher.

Der Gesamtsieg ging an den russischen Nationalkaderathleten Sergej Yakovlev vor zwei russischen Athleten des SC Riederau.

Mit dem fünften Gesamtrang kann ich wohl sehr zufrieden sein, auch wenn vielleicht ein Podestplatz möglich gewesen wäre. Aber alles Wenn und Wäre, das Rennen hat richtig Spaß gemacht und ich konnte zeigen, dass ich mich in der zweiten Liga  nicht verstecken muss.

http//:www.Taltriathlon.de


 

06.07.10 Geschehnisse der letzten Wochen

Nach dem Baur-Triathlon hatte ich leider etwas Probleme, ich fühlte mich auf dem Rad irgendwie richtig kraftlos und brachte teilweise kaum mehr die Kurbel rum. Erst nach Fronleichnam ging es besser, so dass ich wieder ein paar gute Einheiten abspulen konnte. Am 11. Juni startete ich nach einer Radeinheit in Großlangheim beim Lauf über 7,5Km. Dadurch, dass ich leider etwas spät mit dem Auto dort ankam, musste ich die Vorbelastung am Rad auf eineinhalb Stunden verkürzen. Dennoch waren die Beine alles andere als locker, so dass ich nicht ganz mit der Spitze mitgehen konnte. So versuchte ich zumindest noch halbwegs locker zu bleiben und verwaltete den dritten Rang.

Eine Woche später stand dann der zweite Liga Wettkampf, mit dem windschattenfreien Sprint in Trebgast auf dem Programm. Es wurde jeweils in Minutenabständen zwischen der Regional-, Bayern- und Landesliga gestartet. Dadurch war die Chance in der Gesamterwertung ganz vorne mitmischen zu können schon fast Null. Den Schwimmstart vermasselte ich leider etwas, so dass ich mich die ersten 200 Meter erst mal durchsetzen musste, konnte dann aber doch noch eine ganze Menge Bayernligastarter einsammeln. Auf dem Rad waren die Beine ganz gut und so pflügte ich mich größtenteils alleine durch´s Feld. Leider bekam ich beim abschließend Lauf nach einer Runde Seitenstechen, weswegen ich das Tempo drosseln musste und dadurch doch etwas Zeit liegen blieb.

Trotzdem reichte es zum Sieg in der Landesligawertung und auch die Jungs der Bayernliga hatte ich hinter mir gelassen.

Tags drauf fuhr ich dann zusammen mit Volker und Martin das Jedermannrennen im Rahmen der int. Mainfrankentour über knapp 50Km. Ziel war für mich eigentlich nur mit der Spitzengruppe anzu -  kommen, nicht runter zu fallen und ein paar Attacken zu setzen, was ich dann auch so umsetzen konnte.

Am letzten Juni-Sonntag absolvierte ich dann noch den Forchheimer Altstadtfesttriathlon zum Abschluss eines Trainingsblocks. Geschwommen wurde im neuen Freibad, bevor es im Jagdstart vom Paradeplatz mit dem Rad weiter ging. Mit 8:19min über die 600m blieb meine Schwimmzeit im Rahmen, auch wenn ich gehofft hatte, ein paar Sekunden schneller zu sein. Auf dem Rad konnte ich nach wenigen Kilometern die Führung übernehmen. Gegenwehr der Konkurrenz blieb aus, zumal sich der bis dahin Führende Steffen Lotter in einer Kurve leider auf die Nase legte.

Ich versuchte möglichst hart zu fahren und konnte somit die abschließenden sechs Laufkilometer relativ entspannt angehn. Am Ende war der Vorsprung auf den Zweitplatzierten, einem Staffelläufer doch deutlich.

Nun kommt an diesem Wochenende der erste Höhepunkt mit den bayrischen Meisterschaften am Tegernsee. Da dies ein windschattenfreies Rennen sein wird und alle zusammen losgelassen werden, will ich mal schau´n, die Jungs der zweiten Liga etwas aufzumischen…!

 http://www.triateam.de

http://taltriathlon.de/


 

23.05.10 Baur – Triathlon, bzw. Duathlon Altenkunstadt

Der Tag fing mit Kopfschmerzen erst mal nicht so toll an. Auf der Hinfahrt nach Altenkunstadt benötigte ich zudem `nen doppelten Espresso aus´m Schnellrestaurant um aufzuwachen. Irgendwie war die Motivation auch nicht so groß, wie in der Vorwoche.

Mit dem Einlaufen ging es aber langsam besser, zumal sich die Beine einigermaßen locker anfühlten.

Nach dem Start legten die Jungs los wie bei ´nem 1500m-Rennen. Ich hielt mich erst mal zurück und nach einer Runde hatte sich das Feld sortiert, so dass ich mich in einer Dreier-Verfolgergruppe einordnete – ein Läufer hatte sich gleich nach dem Start nach vorne verabschiedet, aber sollte im Verlauf des Rennens keine weitere Rolle spielen.

Ich versuchte den 5,6km-Auftaktlauf möglichst locker zu absolvieren, um nicht allzu viele Körner zu verschießen. Nach 18:34min lief ich als Vierter in die Wechselzone und konnte durch einen schnellen Wechsel schon einen Platz gut machen. Nur Andi Dreitz, der in ´ner anderen Liga fuhr – eine Demonstration seiner Radstärke, überholte mich am ersten Anstieg. Ansonsten konnte ich die Verfolger auf Distanz halten und nach der zweiten Runde sogar leicht ausbau´n. Allerdings kam ich dem Zweitplatzierten auch nicht so richtig näher.

Obwohl wir am Freitag mit dem Team von „Cyclefit“ doch einiges an meiner Position verändert hatten, fühlte ich mich recht wohl auf dem Rad.

So konnte ich mit gut 30 Sekunden Vorsprung auf eine größere Gruppe in die Laufschuhe schlüpfen und lief gleich recht flott an. Ich war nach zwei Kilometern doch ziemlich überrascht, dass sich der Abstand nach Hinten weiter vergrößerte. So konnte ich mir mit dem schnellsten zweiten Laufsplit in 34:57min doch noch relativ entspannt den dritten Platz sichern.

Die nächsten zwei Wochen werde ich nun erst mal wieder das Training intensivieren, bevor die nächsten Rennen anstehn. Eventuell werde ich mich am 13.06. beim City-Triathlon in Heilbronn mit der versammelten Elite über die Mitteldistanz messen.


 

17.05.10    Perfekter Einstieg!

Sieg beim Drei-Flüsse-Triathlon in Gemünden! – Nach den letzten Wochen hätte nicht unbedingt mit so einem Auftakt gerechnet…

Nachdem der Freibadumbau aufgrund des langen Winters noch etwas in Verzug ist, mussten wir das Schwimmen im „temperierten“ Hallenbad erledigen. Mit 11:02min über die 800m konnte ich schon mal einen ordentlichen Start hinlegen. Allerdings waren die Mitkonkurrenten noch recht dicht zusammen.

Nachdem Andi nur kurz nach mir mit dem Rad startete, hatte er das kleine Loch schnell zugefahr´n, so dass wir gemeinsam am ersten Anstieg den Führenden überholten. Auf der folgenden Abfahrt nahm Andi mir dann allerdings ein paar Meter ab, die er bis zum Wechsel auf 40 Sekunden ausbauen konnte. Aufgrund der ansteigenden Laufform der zwei Wochen, war ich aber zuversichtlich ihn noch holen zu können. Die Beine waren sofort recht locker, so dass ich ihn nach gut vier Kilometern einholen und die Führung übernehmen konnte. Bis zum Ziel baute ich meinen Vorsprung noch deutlich aus und konnte so die letzten Meter richtig genießen.

Bereits am Sonntag steht das nächste Rennen an, der „Baur-Triathlon“ in Altenkunstadt. Aufgrund des „herrlichen“ Frühjahrs wird die Veranstaltung allerdings wieder mal als Duathlon ausgetragen.


 

03.05.10    Saisonauftakt

Am 15.Mai werde ich nun beim Drei-Flüsse-Triathlon in Gemünden in die Saison einsteigen, auch wenn ich sicher noch nicht zu Höchstleistungen bereit bin.

Nach einem Traininglauf beim „Rhön-Super-Cup“ in Motten machte mir das Knie die letzten Tage wieder Schwierigkeiten, so dass ich mich läuferisch sehr einschränkte. Nachdem es zum Wochenende wieder besser wurde, absolvierte ich einen kleinen Test beim „Werntalman“ in Werneck. Dort waren 500m zu schwimmen und nach einer Pause 9,6Km per Pedes zu absolvieren. Die Pause nutzte ich zu einer Vorbelastung auf dem Rad, so dass ich erst kurz vorm Laufstart wieder zurück war.

Aufgrund der letzten Tage, war ich gespannt, wie das Gelenk auf ein flottes Anlaufen reagieren würde.

Auch wenn ich mir mit dem Tempo noch schwer tat, konnte ich mit dem Test recht zufrieden sein, obwohl es im Wasser nicht ganz nach meinen Vorstellungen lief.


 

11.04.10    Zurück aus Italien…

Die acht Tage in Marina di Castagneto Carducci verliefen annähernd optimal, so dass ich mein Programm voll durchziehn konnte, ohne wetterbedingt irgendwie umstellen zu müssen. Die Truppe passte auch zusammen, so dass die Woche wieder mal viel zu schnell verging.

Am späten Ostersonntag Morgen kamen wir dann nach einer teils etwas nervenaufreibenden Rückfahrt wieder in heimischen Gefilden an.

Ostermontag stand ich dann zum ersten Mal seit der Knie-OP wieder an der Startlinie. Beim Osterlauf in Hammelburg ging es dann sogar besser als vermutet. Zwar waren die Beine etwas schwer von der Vorwoche, aber auf der nicht ganz einfachen Strecke konnte ich mir in 34:36min den ersten Rang sichern. Allerdings fielen mir die letzten Kilometer dann doch etwas schwer. Nachdem ich unter der Woche nochmals etwas mehr und Freitag auf der Bahn trainiert hatte, hängte nach einer kleinen Radeinheit am Samstag die 10Km beim Maintallauf in Gemünden an. Ohne mich einzulaufen verlief der Lauf halbwegs entspannt, so dass ich nach 34:20min die Ziellinie als Vierter überquerte. Mal sehn, wie sich die Form in nächster Zeit entwickelt. Danach werde ich weiter planen.


 

22.03.10    Sportler des Jahres!

Eine ganz besondere Ehre wurde mir am Samstag zu teil. Im Rahmen der Sportlerehrung des Landkreises Bad Kissingen wurde ich von Landrat Thomas Bold als Sportler des Jahres ausgezeichnet. Dies ist sicherlich etwas ganz besonderes und gibt mir hoffentlich wieder einen Motivationschub für die Zukunft.

Ich möchte hierbei bei allen bedanken, die sich für mich eingesetzt haben.


 

18.03.10 Zieländerung…

Aufgrund der letzten Wochen habe ich mich entschlossen, den Start in Roth abzusagen, um dem Knie einfach mehr Regenerationszeit zu geben.

Ich werde mich nun im ersten Halbjahr auf die kürzeren Strecken konzentrier´n, was ja auch seinen Reiz hat! Lange Sachen kann ich immer noch genügend machen, aber die Schnelligkeit, die ich hoffe nochmals zu erreichen, wird wahrscheinlich nicht mehr allzu lange möglich sein, da ich ja auch nicht jünger werde…

Die Zeit bis zur DM Duathlon in Oberursel am 1.Mai wird aber wohl zu knapp, um noch die dafür nötige Form aufzubau´n. Mal sehn, wie sie sich die nächsten Wochen entwickelt.

Entgegen meiner ursprünglichen Planung werde ich nun doch die erste Osterferienwoche in südlicheren Gefilden verbringen. Am nächsten Freitag geht`s für eine Woche in die Nähe von Pisa.


 

29.01.10 Fortschritte …

In den ersten Wochen des neuen Jahres, machte das Knie deutliche Fortschritte. Ich fühle mich immer sicherer, so dass es läuferisch auch so langsam aufwärts geht. Bis zum ersten Wettkampf werden aber sicher noch einige Wochen vergehen.

Zum neuen Jahr habe ich mich nun einem neuen Verein, dem SV 05 Würzburg angeschlossen und werde somit diese Saison die Landesliga-Rennen bestreiten.

Ich habe mal eine grobe Wettkampf – Planung eingestellt. Ob sich diese dann auch so realisieren lässt, hängt ganz vom Regenerationsprozess des Knie`s ab.

Herzlichen Dank an Hannes Blaschke (www.hannes-hawaii-tours.de) für die Hawaii-Bilder, die nun auch online sind.

Ich habe vor, wenn auch schweren Herzens, mein „Isaac Joule 06“ zu veräußern. Aber drei Räder sind nun mal zu viel…

Genauere Info`s folgen.


 

23.12.09 Time to say good bye…

…dem Jahr 2009.

Es ist an der Zeit danke zu sagen für die entgegen gebrachte Unterstützung allen Sponsoren, Diana, meinen Eltern, Freunden, Bekannten und meinem Trainer Dan Lorang.

Nicht vergessen möchte ich noch meinen Webmaster Achim, auch ihm noch ein herzliches Dankeschön! Allen wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute für 2010!

Diese Saison verlief aufgrund der Knieprobleme zwar leider nicht so ganz, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte, trotzdem denke ich, noch das Beste daraus gemacht zu haben. Es hätte durchaus schlimmer kommen, wenn man bedenkt, wie es Ende Mai ausgesehen hatte.

Das Knie machte in den letzten zwei Wochen deutliche Fortschritte, so dass ich auch erstmals wieder erste kurze Laufversuche unternehmen konnte. Mit dem Beginn des neuen Jahres werde ich dann auch wieder in`s geregelte Training einsteigen. Was nicht heißen soll, dass ich den letzten Tagen ganz untätig war - ich habe mich fast täglich bei „BeFit“ oder im Wasser „vergnügt“…


 

10.11.09 „Lagebericht“   nach der OP...

Der Eingriff ist soweit gut verlaufen und war im Nachhinein auch nötig, denn der Knorpelschaden war doch größer, als man auf den neuen Bildern gesehn hatte.

Jetzt liege ich halt die meiste Zeit des Tages auf der Couch, um das Gelenk zu schonen, denn bei etwas mehr Bewegung  schwillt das Knie relativ schnell an.

Am Freitag kommen nun die Fäden raus, so dass ich vielleicht schon am Wochenende wieder in`s Wasser kann, um mich dort etwas zu bewegen


 

1.11.09 Der wirklich allerletzte Akt... – Nachtlauf Neustadt/Aisch

O.k., Einer geht doch noch... ;-)

Hatte die letzten zwei Wochen einfach noch recht viel Spaß an sportlichen Aktivitäten, auch wenn diese weniger der läuferischer Art waren. Stattdessen hatte ich mich ein bisserl beim Klettern in der neuen Kissinger Halle versucht, nachdem mich Andi ja schon länger eingeladen hatte. Mittlerweile hab richtig Gefallen daran gefunden und werde das sicherlich ab und zu mal mit einbauen.

Tja, nachdem bis zum nächsten Wettkampf wohl ein paar Monate vergehen werden und ich einfach noch Spaß am Laufen hatte, entschloss ich beim Sparkassennachtlauf in Neustadt/Aisch doch nochmals an den Start zu gehn.

Ich hatte eigentlich auf eine etwas schnellere Strecke gehofft, was nicht heißen soll, dass mir die Runde nicht gefallen hatte.

Es waren sieben Runden mit jeweils einem Hügel in der Stadt zu laufen. Nach zwei Runden konnte ich mich langsam etwas von meinen Verfolgern absetzen und so nochmals einen ungefährdeten Sieg in 34:10min über die 10Km einfahren.

Auf einer flachen und nicht so winkligen Strecke, wäre sicher noch mal ein Angriff auf meine Bestzeit möglich gewesen – und das, obwohl ich seit Hawaii nur zwei bis drei mal in der Woche ein bisserl gejoggt bin.

Ab Mittwoch ist dann aber endgültig Schluss mit sportlichen Betätigungen. Ich hatte die letzte Woche noch lange wg. der Arthroskopie überlegt, da das Knie zur Zeit einfach keinerlei Schwierigkeiten macht. Aber nach nochmaliger Rücksprache mit meinem Doc, ist der 4.11. nun fix. Danach werde ich mich dann erst mal zwei bis drei Wochen auf „vier Beinen“ bewegen müssen...

http://www.sport-nea.de


 

17.10.09     Weinberg – Lauf Ramsthal

Ja genau, ich weiß schon, was einige nun wieder zu sagen haben – wie kann man eine Woche nach Hawaii schon wieder `nen Wettkampf laufen...!?

Aber nachdem ich schon die letzten zwei Jahre dem Veranstalter schon absagen musste, entschloss ich mich diesmal halt zu starten, auch wenn die Beine noch ziemlich müde war`n.

Auf den wirklich ziemlich anspruchsvollen 11,4 Kilometern ging es aber während des Laufs doch einigermaßen locker. Allerdings bekam ich`s danach um so mehr zu spüren.

Die Oberschenkel steckten die neuerliche Belastung noch recht gut weg, aber nicht so der Verdauungstrakt. Der rebellierte komplett und ich musste mich mit Magenkrämpfen in´s Bett zurückziehen.

Aber das war´s nun endgültig bis zur Knie – OP am 4. November. Ich hoffe, dass nicht soviel gemacht werden muss, ich einigermaßen glimpflich davon komme und Ende des Jahres so langsam wieder in Vorbereitung einsteigen kann.


 

10.10.2009       IRONMAN World Championship Hawaii

Nach dem die Gelenkmaus im rechten Knie nun zwei Jahre Ruhe gegeben hatte, löste sich das Teilchen nun ausgerechnet die Tage vor dem Abflug nach Kona wieder aus der Kniekehle und blockierte immer wieder das Knie, insbesondere beim Radfahrn. Auch während des Flugs schmerzte und nervte das Knie ständig.

Als ich dann Donnerstag abends endlich auf Big Island ankam, konnte ich`s wirklich fast nicht glauben, schon wieder hier zu sein – man is einfach gleich in einer anderen Welt!

Seitdem wir am nächsten Tag zum Schwimmen in der Kealakekua Bay am Captain Cook Monument waren, lösten sich die Probleme mit dem Knie wieder von selbst und es gab bis jetzt keine Schwierigkeiten mehr.

Als wir vom Denkmal auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht zurück zum Strand schwammen, hatte ich wohl auch eines meiner schönsten Erlebnisse bisher auf dieser Insel. Tief unter uns entdeckte ich  eine Gruppe Delfine. Als wir stoppten, tauchten diese auf und es waren dann bestimmt 20 Tiere direkt um uns herum. So was kann man einfach nicht beschreiben, einfach genial!

Am Sonntag Abend kam dann auch Gerhard in Kona an und so ging`s am Montag Morgen gleich mal zu einer gemeinsamen Schwimmeinheit in`s Aquatic Center.

Das Problem in den Tagen vorm Rennen ist, dass man ja nicht mehr wirklich viel trainieren kann, aber richtig Urlaub machen geht auch nicht, da man die ganze Zeit den Wettkampf im Kopf hat. Mal davon abgesehn, fielen mir die ersten Einheiten in der Hitze aufgrund des ständigen Flüssigkeitsverlustes schon ziemlich schwer.

Mit dem Abholen der Startunterlagen am Dienstag wurde dann so langsam der Countdown für das Rennen eingeläutet. Mittwoch gab`s dann, wie gewohnt, die deutschsprachige Wettkampfbesprechung, Donnerstag dann die große Pasta – Party und abschließend am Freitag noch ein kleines von „Hannes“ organisiertes Carbo – Loading im Royal Kona.

Samstag, 10.10. – RACE DAY:

Die Nacht war, nach doch recht ungewöhnlich gutem Schlaf, um halb Vier für mich zu Ende. Nach dem Frühstück, dem fertig machen der Radflaschen und der Eigenverpflegung und anschließend einem kurzen Aufwärmprogramm ging es dann um Fünf mit dem Shuttle Richtung King Kamehameha Hotel, wo zuerst das Bodymarking anstand. Somit hatte ich noch genug Zeit das Rad fertig zu machen und auch noch ein paar Minuten, um mich nochmals etwas zu sammeln und mental auf das Bevorstehende einzustellen.

Um dreiviertel Sieben, nach dem Start der Profis, ging auch ich ins Wasser und suchte mir einen günstigen Platz an der „Startlinie“. Diesmal entschloss ich mich direkt innen am Pier zu starten, auch wenn hier das „Geklopfe“ am größten sein sollte. In den letzten Minuten vor dem Start konnten die Surfer die Menge fast nicht mehr im Zaum halten, die Spannung war wirklich zum Greifen.

7:00 Uhr – Startschuss! – So was, wie auf den ersten Kilometern der Schwimmstrecke, habe ich dann wohl auch noch nicht erlebt. Da ich relativ weit außen schwamm, wurde man immer wieder von den Surfern nach innen gedrängt, wodurch das Feld so eng zusammen rückte, dass kaum freies Schwimmen möglich war. An jeder Boje gingen die Schlägereien von neuem los. Erst nach den zwei großen Ballons, die diesmal anstatt der Boote den Wendepunkt markierten, entzerrte sich Knäuel so langsam und ich konnte etwas besser meinen eigenen Rhythmus schwimmen. Die letzten 800 Meter zog ich das Tempo auch nochmals etwas an und stieg so mit 61 Min. wieder aus dem Pazifik. Damit war erst mal der Auftakt ganz gut geklückt. Nach einem zügigen Wechsel ging´s auf`s Rad, wo es der Wind anfangs recht gut mit uns meinte. Erst an der Auffahrt nach Hawi zum Wendepunkt wurden die Böhen stärker, so dass man den Lenker schon gut fest halten musste. Am Wendepunkt lag ich dann auch voll im Plan Richtung fünf Stunden Fahrzeit. Danach gab es allerdings das erste Problem, denn ich bekam meine Eigenverpflegung und somit meine Salzration nicht gereicht. Also bin ich halt weiter gefahrn und musste mir dann so langsam die Powergels schon etwas Reinnöten. Nach dem sich wohl alle nach dem Turn Around auf Rückenwind eingestellt hatten, hielt dieser nur zehn Kilometer, dann blies es uns so richtig von vorne ins Gesicht. Ich bin somit fast den größten Teil des Rückwegs auf dem kleinen Blatt gekurbelt – zum Glück hatte ich keinen Tacho montiert... ;-(

Zudem wurde es mittlerweile richtig heiß, so dass ich mich nur noch schwer runter kühlen konnte. Ohne Wolke am Himmel brannte die Sonne wirklich unerbärmlich.

Kurz vor Kailua – Kona ließ der Wind dann endlich etwas nach, allerdings hatte ich bis dahin schon viel mehr Energie investieren müssen, als sein hätte sollen. So stieg ich am Pier angekommen nach 5:21 Stunden vom Rad und lief schon wie auf Eiern zum Wechselzelt.

Schon beim Anziehn der Socken hatte ich erste Krampfansätze in den Oberschenkeln und versuchte erst mal wirklich verhalten anzulaufen. Als ich dann nach der ersten Meile auf die Uhr schaute, konnte ich´s fast nicht glauben – 6:10min (3:48/Km)... und versuchte mich noch mehr zu bremsen.

Nach fünf Kilometern war ich immer noch knapp unterm 4er- Schnitt unterwegs, obwohl ich mich eigentlich schon richtig platt fühlte. Aber es war halt einfach das gewohnte Dauerlauf – Tempo...

Nach dem ersten Wendepunkt am Alii – Drive, musste ich das erste Mal wg. Eines Oberschenkelkrampfs stehn bleiben. Danach wurde es von Minute zu Minute schwerer und nach gut zehn Kilometern wollte mein Magen zudem auch einfach keine Nahrung mehr aufnehmen. So versuchte ich mich nur noch mit Cola durchzuschlagen. Zu diesem Zeitpunkt war mir dann auch klar, dass es mit dem Erreichen meines persönlichen Ziels nichts werden würde. Ich wollte einfach nur noch ankommen. Nachdem ich mich die Palani Road schon teils im Gehen hoch schleppte, musste ich am Highway erstmals die Strecke verlassen, um im Gebüsch zu verschwinden und meinen Verdauungsproblemen Luft zu verschaffen. Danach hab ich einfach nur noch versucht, jeweils die Meile zwischen den Verpflegungsstationen zu laufen und bin innerhalb dieser gegangen, um mir alles über den Kopf zu schütten, was ich greifen konnte. Leichtes Seitenstechen kam dann auch noch hinzu, was aber bei diesem Tempo auch nicht mehr großartig störte...

Durch`s Natural Energie Lab kam ich diesmal noch ganz gut, da hier etwas Wind ging und die Luft im Gegensatz zu 2006 nicht ganz so heiß war. Die letzten Kilometer in die Stadt wurden nochmals richtig hart und selbst bergab auf der Palani musste ich wg. eines Krampfs nochmals anhalten und die Stelle mit Eis kühlen. Als ich dann endlich am Alii – Drive die Ziellinie überquerte, war ich einfach nur froh gefinished zu haben!

So richtig konnte ich mich im Zielbereich nicht erholen, trotz Massage. Ich war völligst überhitzt, hatte teils richtige Brandblasen und konnte kaum irgendwas an Nahrung aufnehmen. Nachdem ich mich etwas hingelegt hatte, packte ich meine Sachen und radelte zurück zum Appartement. Nachdem es einige Zeit dauerte, schlief ich diese Nacht dann doch richtig gut, auch wenn es sich anfühlte, als hätte ich Fieber.

Am nächsten Tag ging es dann schon wieder etwas besser, auch wenn die Oberschenkelmuskulatur noch völligst „zerstört“ war.

Abends ging`s dann zur Awards-Party und anschließend mit Sebastian ins „LuLu`s“, wo`s die meisten Leute mal ganz gut krachen ließen... ;-)

Tja, am Montag kam schon ziemlich Wehmut auf, als wir unsere Sachen in die Koffer packten. Die letzten Stunden verbrachten wir dann noch mit relaxen am White Sands, bevor abends um 21:30 Uhr der Flieger Richtung San Francisco ging, wo wir noch einen längeren, ungeplanten Aufenthalt hatten, bevor wir am Mittwoch Nachmittag wieder im a...kalten Frankfurt ankamen.

Die Bilder dieser paradiesischen Insel werde ich sicherlich wieder noch lange vor Augen haben und alles daran setzen, in den nächsten Jahren, nochmals hier hin zurück zu kehren. Denn so will ich das Kapitel Hawaii nicht beenden...- Aloha! 

http://ironman.com/worldchampionship


 

25.09.09      der Countdown läuft…

Drei Wochen vor meinem zweiten Auftritt auf Big Island, absolvierte ich noch mal ein recht umfangreiches Trainingswochenende. Nachdem wir zu Dirk nach Schermbeck/NRW wollten, startete ich Samstag morgens mit dem Rad Richtung Kassel. Nach gut sechs Stunden Fahrzeit gabelte mich Diana in Homberg auf. Nachdem wir bei Ramirez ( ramirez-z.de ) angekommen waren, wurden wir dort bestens versorgt – hier auch noch mal herzlichen Dank an Dirk!

Sonntag Morgen stand dann der Halbmarathon in Schermbeck an, bei dem mir letztes Jahr ja bekanntlich ein Missgeschick einen möglichen Sieg gekostet hatte.

Dass es kein ganz so lockeres Läufchen werden würde, war ziemlich klar. Vom Start weg lief ich alleine vorne weg. Dadurch, dass keine wirkliche Konkurrenz mit im Rennen war, fiel es mir schon recht bald etwas schwer, das Tempo zu halten. Am Ende kam ich auf dem leicht welligen Waldkurs mit 1:17h in`s Ziel. Etwas schneller hätte ich schon laufen wollen, aber an die Reserven sollte ja auch nicht geh`n. Dadurch, dass es zudem noch recht warm wurde, war es noch mal eine gute Trainingseinheit im Hinblick auf den Ironman.

Am Donnerstag geht`s nun für mich Richtung Hawaii. Knapp zehn Tage habe ich somit Zeit, mich dort einzugewöhnen. Am 10. Oktober werde ich dann mit der Startnummer 1475 in`s Rennen geh`n.

Ich bin selbst mal gespannt, wie es läuft… - eine Prognose will ich nicht abgeben. Auch wenn das letzte dreiviertel Jahr mit Sicherheit nicht optimal verlief, bin ich doch zuversichtlich, mich gegenüber meinem ersten Auftritt auf der Insel zu verbessern. Ich werde aber auf jeden Fall alles dafür geben…!

ALOHA!


 

13.09.09    Duathlon Hersbruck

Am Sonntag absolvierte ich beim Hersbrucker Duathlon den letzten „Test“ vor dem 10.10.

Mit der Laufform bin ich trotz geringer Umfänge schon recht zufrieden. Auf den ersten zehn Kilometern konnte ich mir einen Vorsprung erlaufen und mit der Zeit auf der nicht gerade einfachen Strecke kann man auch leben. Leider war das Polster nicht groß genug, denn schon Mitte der ersten Radrunde kam Bernd Hagen an mir vorbei geflogen... ;-(

Ich fühlte mich eigentlich schon ganz gut am Rad, auch wenn die Zeit dann doch was anderes aussagte...

Beim abschließenden Lauf konnte ich zwar noch Zeit gut machen, aber bis dato war das Rennen eh längst entschieden. Aber insgesamt bin ich mit dem Verlauf doch zufrieden.

Am nächsten Sonntag werde ich, nach einer langen Radeinheit am Samstag, noch einen Halbmarathon in Schermbeck laufen, wo ich versuchen will, die Panne vom letzten Jahr auszugleichen. ;-)

Allerdings soll es nur noch mal ein flotter Trainingslauf werden, zumal dann die Beine vom Vortag sicher etwas schwer sein werden.

Am 1.10. geht dann mein Flieger Richtung Kailua Kona. Aber vorher werde ich mich nochmals „melden“... 


 

30.08.09    Horaffentriathlon Crailsheim

Eigentlich war dies ja ein „Wald – und Wiesentriathlon“, ohne das allerdings abwertend zu meinen, aber die Startliste konnte sich wirklich sehen lassen!

Angeführt wurde diese von den beiden Ironman - Europameistern Sandra Wallenhorst und Timo Bracht.

Von den Wetterbedingungen her, sollte es, zumindest was den böigen Wind betraf, ein gutes Hawaii – Training werden. Das Schwimmen ging bis auf den Start relativ entspannt, was sich dann leider auch in der Zeit wieder spiegelte...;-(

Auf dem Rad war dann richtig anspruchsvolle 10Km – Runde viermal zu bewältigen. Nachdem ich die letzten Tage so ziemlich alles am Rad verändert habe, um endlich eine gute Position zu finden, rollte es doch recht akzeptabel.

Auf den zehn leicht welligen und windigen Laufkilometern konnte ich wieder meine Stärke ausspielen und am Ende als bester Amateur auf Platz fünf die Ziellinie überqueren.

Mit diesem Trainingswettkampf war ich dann auch recht zufrieden, zumal ich insgesamt nicht voll an`s Limit gegangen bin.

Die nächste Woche werde ich bei Gerhard in Ampfing verbringen, um trainingsmässig noch mal Gas zu geben.


 

21.08.09    Stadtlauf Eltmann

Nach einem zweiwöchigen Trainingsblock , startete ich am Samstag wieder beim Stadtlauf in Eltmann, nachdem ich zuvor die 70 Kilometer mit dem Rad anreiste.

Eigentlich sollte es ja nur ein lockerer Tempolauf werden, aber wie`s halt so is, konnte ich mich doch nicht ganz zügeln. So wurde es nach einer sehr flotten erste Hälfte, auf den letzten vier Kilometern doch ziemlich schwer. Am Ende kam ich als Dritter in 33:37min in´s Ziel, was aufgrund der Vorbelastung doch ganz in Ordnung war.


 

25.07.09    DM Mitteldistanz Immenstadt (2/96/20)

Am Freitag Morgen machte ich mich zeitig auf den Weg ins Allgäu, um noch in aller Ruhe die anspruchsvolle Radstrecke besichtigen zu können. Die Wettervorhersage verhieß ja schon nix Gutes für Samstag, aber mit Herbstwetter Ende Juli hatte man ja nicht gerechnet. Freitag Abend öffnete der Himmel seine Schleusen und es wollte einfach nicht mehr aufhören. So durfte man am Wettkampfmorgen schon durchgeweicht seinen Wechselplatz einrichten.

Die zwei Kilometer im Großen Alpsee waren temperaturmässig noch das Angenehmste, denn die Luft war mit 11°C doch ein paar Grad frischer.

Nachdem ich beim Start ganz gut weggekommen war, fand ich schnell meinen Rhythmus, trotz des ordentlichen Wellengangs. So wurde ich als 23er wieder an Land gespült, ohne allerdings allzu viel Kraft investiert zu haben.

Beim ersten Wechsel ließ ich leider Zeit liegen, da ich etwas Probleme mit dem Wechselbeutel hatte und es aufgrund der Witterung vorzog, Weste und Ärmlinge über zu ziehen.

Nach nur kurzer Einrollphase kam auch schon der erste giftige Hügel. Irgendwie kam ich aber in der ersten Runde überhaupt nicht in die Gänge. Einer nach dem Anderen zog an mir vorbei. Teils heftige Regenschauer und starke Böhen erschwerten zudem die Abfahrten auf den schmalen Strassen.

Zwischenzeitlich hatte ich aufgrund der kalten Finger schon Probleme beim Schalten.

Aber als nach so 60Km die Sonne langsam heraus kam und die Strecke etwas abtrocknete, ging es auf einmal. Leider ein bisserl spät, so dass ich nur noch auf Rang 32 wieder aufholen konnte. Allerdings fühlte ich mich nun richtig gut und lief mit lockeren Beinen recht zügig an.

Auch wenn die letzten Kilometer aufgrund der fehlenden Trainingskilometer dann doch etwas schwer wurden, konnte ich mit der viertschnellsten Laufzeit am Ende als fünfter meiner AK und Gesamt 16er die Ziellinie überqueren.

Mein Fazit fällt so doch noch einigermaßen positiv aus. Mit einem etwas besseren Radsplit wäre allerdings schon mehr drin gewesen. So gilt es nun in den nächsten sechs Wochen noch mal ordentlich an der Radform zu basteln und so langsam ein paar Laufkilometer mehr zu sammeln.

http://www.allgaeu-triathlon.de/


 

22.07.09 Die letzten Wochen…

Nachdem ich mich vom Trainingslager erholt hatte, kam ich leider nicht so richtig in die Gänge. Ich konnte zwar noch den Sieg beim „Wernecker Schlossparklauf“ verbuchen, aber danach lief es nicht mehr so recht.

Beim „Nonstop – Triathlon“ in Bamberg lag ich im Wasser noch ganz gut, aber auf`m Rad fehlte von Anfang an der Druck. Ich erwartete vorher ja schon nicht gerade frische Beine, da ich diesen Wettkampf voll aus dem Training absolvierte. Dazu passte dann auch noch, dass ein paar Streckenposten wohl etwas überfordert waren. So wunderte ich mich nach gut einer Stunde dann schon langsam da noch keine Wechselzone in Sicht war, endgültig als an einer Kreuzung 40 – 50 Mann vor meiner Nase vorbei rauschten.

Ab diesem Zeitpunkt war das Rennen endgültig abgehakt. Eigentlich wollte ich hier den Wettkampf beenden, „schnürte“ aber dann doch noch die Laufschuhe, um die zehn Kilometer „joggend“ hinter mich zu bringen.

Die letzten zwei Wochen hatten wir trainingsmässig richtig rausgenommen, um mich einigermaßen erholen zu können. Ein Besuch beim Arzt ergab zudem, dass ich vor einigen Wochen eine Infektion mit dem „Pfeiferschen“ hatte, was nun vielleicht einiges erklärt…

Am Sonntag stand nun der letzte Liga – Wettkampf in Karlsfeld auf dem Programm. Schwimmen und Radfahrn verliefen eher mittelprächtig, zumal es auf der Radstrecke wie beim Mannschaftszeitfahren zuging!

In den Laufschuhen konnte ich dann aber meine Stärke ausspielen und mit der zweitschnellsten Laufzeit aller Starter auf den neunten Platz nach vorne laufen. Mit der Mannschaft reichte es leider nur zu Platz 14, was aber auf den Abstieg eh keinen Einfluss mehr hatte.

Am kommenden Samstag steht nun der erste Saisonhöhepunkt mit „Allgäu – Triathlon“ in Immenstadt an, mit dem auch die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden.

http://www.karlsfelder-triathlon.org/_rubric/index.php?rubric=Home

http://www.ifa-nonstop-bamberg.de/

http://www.wernecker-schlossparklauf.de/


 

18.06.09 Zurück aus Kaltern

Seit Sonntag bin ich wieder zurück aus Norditalien. Ich bin zwar schon Samstag morgens aufgebrochen, aber direkt nach Kulmbach gefahren, wo am Sonntag noch die Sprintstaffel mit der Liga anstand. Trotz der umfangreichen Trainingswoche zuvor, ging`s bei mir noch relativ locker, so dass ich als erster Starter unseres Teams zusammen mit der Spitze an unseren zweiten Mann übergeben konnte. Leider stand aber Ende wieder das gleiche Resultat, wie in Kronach zu buche.

Zurück zum Trainingslager. Herzlichen Dank noch mal an Gerhard, der dies organisierte – mit der Truppe dort, machte es richtig Spaß, so dass die Woche wieder mal viel zu schnell rum ging.


 

06.06.09 Rückblick auf die letzten Wochen

Leider klappt`s Laufen aufgrund des Knies immer noch nicht, wie`s sein sollte. Zwischenzeitlich hatte ich immer wieder sehr starke Schmerzen. Beim Arztbesuch stellte sich eine leichte Schädigung des Außenmeniskus heraus und zudem ist der Tractus immer noch entzündet. Vor drei Wochen wurden die schmerzhaften Stellen angespritzt, aber leider stellte sich noch keine großartige Besserung ein, so dass ich das Laufen in den letzten zwei Wochen fast gänzlich ließ. Seit dem versuche ich wieder mit Krafttraining das Knie noch etwas mehr zu stabilisieren.

Trotz der Probleme absolvierte ich im Mai drei Rennen. Zum einen nutzte ich den RGC – Lauf in Unterelsbach als intensive Koppeleinheit. Dort ging es nach der vorangegangen Radeinheit auch noch recht locker, so dass ich knapp hinter den ersten Zweien ankam.

Der eigentliche Saisonauftakt beim Drei-Flüsse-Triathlon in Gemünden, verlief allerdings nicht ganz nach Plan. Erstens wachte ich morgens schon mit `nem dicken Kopf auf. Wohl von dem leichten Infekt, den ich mir die Tage zuvor eingehandelt hatte. Dann verpasste ich meinen Schwimmstart, obwohl ich rechtzeitig Block war, aber etwas zu früh gestartet wurde, so dass ich hinterher schwimmen musste.

Auf dem Rad konnte zunächst nach ein paar Kilometern die Führung übernehmen, nachdem ich mich beim Schwimmen noch halbwegs schadlos gehalten hatte.

Aber schon nach dem ersten Anstieg ging mir immer mehr die Kraft aus. So wechselte ich als zweiter zusammen mit Jan in die Laufschuhe – über diesen Wechsel verliere ich besser keine Worte...

Nach dem es auf den ersten zwei Kilometern noch halbwegs flott lief, ging auf einmal überhaupt nix mehr. Zudem bekam ich wieder Seitenstechen, wie so oft schon. So musste ich zwei Gehpausen einlegen, konnte mich dadurch nach einigen Metern wieder etwas erholen und wieder ein einigermaßen Tempo anschlagen. Allerdings war der Abstand zu groß geworden um ihn nochmals angreifen zu können. So belegte mit etwas „Sicherheitsabstand“ den zweiten Rang.

Positiv war, dass das Knie zumindest während des Rennens schmerzfrei blieb – dafür in den Tagen danach wieder um so heftiger...

Die ständige Unsicherheit, ob das Knie halten wird, geht mittlerweile ziemlich an die Nerven. So dachte ich zwischenzeitlich ernsthaft an den Saisonabbruch.

Zum Liga – Auftakt in Kronach am vorletzten Wochenende muss man nicht viel sagen. Auch wenn jeder kämpfte war mit unserer Truppe an diesem Tag einfach nicht mehr drin, auch wenn das Ergebnis schon ziemlich frustriert.

Am Pfingstsonntag legte ich mit dem Bimbacher Radmarathon eine längere Radeinheit ein. Obwohl es auf der Anfahrt morgens etwas regnete. Aber nach dem es dann zumindest von oben her trocken blieb, kam in den Rhöner Bergen doch richtig Spaß auf, auch wenn ich zum Schluss etwas platt war... ;-)

Heute Nacht werde ich nun erst mal für eine Woche zu Trainingszwecken nach Kaltern/Südtirol fahren.


 

25.04.09 Weiterer Testlauf

Am Samstag absolvierte ich in Münster bei Darmstadt wieder mal einen Testlauf über 10Km.

In 34:40min bei sommerlichen Temperaturen konnte ich den „Platz an der Sonne“ für mich verbuchen, allerdings ohne ernsthaft gefordert zu werden.

Trotzdem fiel mir das Tempo noch relativ schwer. Aber nachdem sich meine Probleme mit dem Knie langsam zu bessern scheinen, wird es hier sicher in naher Zukunft auch aufwärts gehn.


 

29.03.09 Zäher Wiedereinstieg

Am Sonntag versuchte ich mich, trotz mangelnder läuferischer Vorbereitung, in Gemünden beim Sinntallauf. Leider war aufgrund des seit Anfang Januar entzündeten Tractus iliotibialis erst wieder in den letzten drei, vier Wochen ein vorsichtiges Antesten möglich.

Mit dem dritten Platz in 35:21min auf den etwas zu lang ausgelegten zehn Kilometern, konnte ich meine vorher getätigte Prognose in etwa auch bestätigen.

In nächster Zeit gilt es nun erst mal die Wehwehchen auszumerzen, um wieder komplett schmerzfrei Laufen und den Umfang hochfahren zu können.

Weitere Wettkämpfe werde ich bis Triathlon in Gemünden wohl nur spontan bestreiten.


 

01.02.09     Neues „Team“

Um optimal vorbereitet in die neue Saison zu gehen, werde ich in Zukunft mit Dan Lorang von „Trainingconcepts“ (www.trainingconcepts.de)  zusammen arbeiten.

Gemeinsam werden wir versuchen, eine bestmöglichste Vorbereitung für meinen zweiten Auftritt auf Big Island am 10. Oktober hinzubekommen.


 

09.01.09    Auf in`s Neue! 

Erst einmal wünsche ich Allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2009!

Leider hat`s für mich nicht so gut angefangen, da ich mir am letzten Samstag beim Holzmachen im Wald eine Blockade im Rücken eingehandelt habe. Mittlerweile ist auch das Laufen fast unmöglich, da wohl das ganze Gestell nicht so richtig passt und das rechte Knie ziemlich schmerzt.

Den letzten Tag des vergangenen Jahres schloss ich traditionell mit einem Silvesterläufchen ab. Bei schönstem, aber recht frostigem Winterwetter machte es wieder richtig Spaß in Fuchsstadt zu laufen. Da meine Erkältung erst einigermaßen abgeklungen war, lief ich die knapp sieben Kilometer lange, profilierte Runde mit „angezogener Handbremse“. Dennoch reichte es zu einem ungefährdeten Sieg, allerdings ohne ernsthafte Konkurrenz.

Unser Umbau ist über die Feiertage auch gut fortgeschritten, so dass der Einzug endlich in Nähe rückt und ich mich dann wohl wieder auf´s Training konzentrieren kann.


 

17.12.08      Ich bin noch da…

Vor gut fünf Wochen hatte ich wieder das Training aufgenommen, wenn auch leider nicht ganz so regelmäßig, wie geplant. Zum einen hab` ich seit drei Wochen leichte Probleme mit der rechten Achillessehne, zum anderen hält mich der Umbau noch ziemlich auf Trapp. Zu alle dem hat`s mich nach der leichten Erkältung Mitte Oktober seit gestern Abend richtig erwischt – habe mal wieder, wie schon so oft, Probleme mit den Nasennebenhöhlen.

Außer einem überraschend gut und vor allem locker verlaufenem Trainingswettkampf in Gerbrunn beim Fackellauf, bei dem ich in 34:07min Zweiter wurde, verzichtete ich somit auf weitere Starts. Es wäre auf den zehn Kilometern sicherlich auch noch schneller gegangen, aber leider bekam ich nach einem Kilometer wieder mal Seitenstechen und musste so das Tempo drosseln und den späteren Sieger Jens Lünemann ziehen lassen.

Zwischenzeitlich eröffneten wir auch die Langlaufsaison am Roten Moor. Allerdings sah das mir wohl eher nach Storchengang, als nach Skating aus – aber zum Glück hat´s ja niemand gesehen, da wir abends um neun Uhr mit Stirnlampe unterwegs waren… ;-)

Nachdem das Jahr nun so langsam dem Ende entgegen geht, möchte ich mich recht herzlich bei allen Sponsoren, bei Diana, meinen Eltern und allen Freunden und Bekannten bedanken, die mich in der vergangenen Saison unterstützt haben.

Ein besonderer Dank gilt wieder meinem Webmaster Achim!

Allen wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Beschluss und alles Gute für`s neue Jahr 2009!


 

17.10.08 Nun hat´s mich auch erwischt…

 Seit Anfang der Woche hat mich leider eine Erkältung im Griff, welche mich zum generellen Aussetzen der sportlichen Tätigkeiten zwingt.

Am Sonntag „ärgerte“ ich noch ein bisserl die Mountainbiker beim Lagerbergsprint in Hammelburg, nachdem ich zuvor noch mit Bretti `nen gemütlichen Sonntagmorgenjog absolviert hatte – und das trotz recht geringem Schlafpensums, da wir ausdauernd „Hawaii-Kucken“ betrieben hatten.

Mal schaun, wenn mich die Erkältung wieder verlässt, werde ich im Laufe der nächsten Zeit wieder langsam in`s geregelte Training einsteigen.

www.heikosradschuppen.com


 

21.09.08         Die Letzten werden die Ersten sein,     …oder zumindest fast!

Am Wochenende besuchte ich nach mehreren Anläufen (leider alleine), endlich mal Dirk Zerressen in Schermbeck. Ich hatte ihm schon lange versprochen, mal für sein “Team“ zu starten.

Da ich etwas verspätet ankam, empfing er mich gleich in seinem 60.000 Mann fassenden „Wohnzimmer“, der Schalke-Arena. ;-)

Nach einem, nicht gerade berauschendem Kick zwischen dem Meister der Herzen aus Herne-West und der Frankfurter Eintracht, ging’s nach Schermbeck, zu Dirks „Laden“ (www.ramirez-z.de), wo lecker Pasta kredenzt wurde.

Am Sonntag Morgen fand dann der alljährliche Halbmarathon im Ort statt. Die leicht wellige Strecke sollte größtenteils auf Schotterwegen durch den angrenzenden Wald führen. An der Startlinie bemerkte ich, dass ich meine Startnummer im Auto vergessen hatte – welch Glanzleistung! ;-(

So hatte noch etwa sieben Minuten, um die 600 Meter zum Wagen zu rennen und um wieder rechtzeitig am Start zu sein.  Leider klappte dies nicht ganz – 200 Meter bevor ich zurück war, fiel der Startschuss.

So musste ich mich erstmal durch die 500 Starter „pflügen“, um frei laufen zu können. In dieser Zeit war die Spitze natürlich weit enteilt. Nach gut dreieinhalb Kilometern hatte ich die zwei Führenden wieder erreicht, doch kostete mich die Aufholjagd schon ziemlich Energie. Diese fehlte mir dann leider auf den letzten Kilometern, so dass ich mich mit dem dritten Rang in 1:14:28 begnügen musste. So war`s halt nicht ganz der gewünschte Saisonabschluss.

Auf dem Heimweg steuerte ich noch kurz ein Sternerestaurant ;-) an der Autobahn an, bevor ich dann am frühen Abend wieder in der unterfränkischen Heimat war.

 In den nächsten Wochen werde ich mich trainingsmässig auf´s „Nötigste“ beschränken und mich wieder mehr um unseren Umbau kümmern.

 www.svs-leichtathletik.de


 

07.09.08    Half Ironman Monaco – „ALOHA“!!!

Am Sonntag startete ich zum zweiten Mal in Folge beim Ironman 70.3 im Fürstentum. Diesmal war ich allerdings besser vorbereitet, als im Vorjahr, so dass ich richtig Gas geben konnte.

Nachdem die Anreise am Freitag ohne Schwierigkeiten verlief, konnten wir am frühen Abend unser Hotel in Menton beziehen und es blieb auch noch Zeit für `ne kleine Runde mit dem Rad.

Am Samstag nach einem kurzen Läufchen und `nem ausgiebigen Frühstück fuhren wir die paar Kilometer nach Monaco, um unsere Startunterlagen abzuholen. Wieder zurück im Hotel, bereitete ich meine Utensilien für den nächsten Tag vor, um noch etwas vorm TV relaxen zu können, bevor`s am späten Nachmittag zum Check-In ging.

Gerhard war etwas früher dran, so dass ich die Wartezeit für ein kleines Nickerchen nutzte. Als ich mich dann in die Schlange einreihte, war schon zu befürchten, dass es längern dauern würde.

„Etwas“ genervt, kam ich dann endlich an die Reihe, denn es war nicht gerade angenehm, gut eine Stunde in der prallen Sonne stehn zu dürfen!

Nach den Raddiebstählen im vergangenen Jahr, wurden die Sicherheitsmaßnahmen halt deutlich verschärft, weswegen der Check-In-Vorgang fast zwei Stunden dauerte.

Anschließend ging`s noch kurz zur Pasta-Party, bevor wir wieder die Ruhe des Hotelzimmers aufsuchten.

Doch die Nachtruhe war recht kurz. So um drei Uhr wachte ich auf – Dobi stand schon am Balkon. Das Plätschern von draußen gefiel mir überhaupt nicht – Regen, für mich `ne mittlere Katastrophe bei dieser Radstrecke. Von da an, war jegliche Anspannung erst mal verflogen.

Schlafen konnte ich dann allerdings auch nicht mehr richtig. So ging`s kurz nach Fünf Richtung Wechselzone. Zum Glück hörte der Regen beim fertig machen des Rades auf und Hoffnung keimte auf, dass die Strassen einigermaßen abtrocknen würden.

Zum Schwimmstart  postierte ich mich diesmal äußerst rechts, auch wenn ich dadurch ein paar Meter mehr in Kauf nahm. Dies zahlte sich allerdings gleich aus, da ich fast ohne größere Schwierigkeiten durch das Startgerangel kam. Trotz wirklich heftigen Sehgangs hatte ich nach 29:30 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen.

Nach einigen Minuten auf dem Rad, fand ich so langsam meinen Rhythmus, so dass ich am ersten Berg ganz gut voran kam. Allerdings musste ich auf der folgenden langen und schwierigen Abfahrt wieder Einige ziehen lassen, da ich aufgrund des noch nassen Asphalts recht vorsichtig fuhr.

Ich versuchte jeweils an den Anstiegen zu attackieren, um einigermaßen das auszugleichen, was ich bergab wieder einbüßte.

So erreichte ich nach 2:45h wieder die Wechselzone. Die ersten Meter in den Laufschuhen fühlten sich recht locker an und als nach zwei Kilometern die zweite Frau, Catriona Morrison, zu mir auflief, ging ich deren Tempo erst mal mit – sie war wirklich ganz schön flott unterwegs!

Aus der Erfahrung vom Vorjahr, ließ ich`s am Casino-Anstieg etwas lockerer angehn, um nicht gleich alle Körner zu verbraten. Etwas beißen musste ich dann anfangs der dritten Runde und Morrison ein paar Meter ziehen lassen.

Zu Beginn der vierten Laufrunde hatte ich mich wieder gefangen, so dass ich noch mal auf´s Tempo drücken konnte. Dies sollte sich auszahlen, denn auf den letzten vier Kilometern überholte ich noch vier Jungs meiner Altersklasse, so dass ich als vierter der M30 und auf Gesamtrang 38 in`s Ziel lief, allerdings nicht ohne noch einen Konkurrenten auf dem roten Teppich zu überspurten.

Unsere Platzierungen erfuhren wir allerdings erst abends im Rahmen der Slotvergabe, da im Netz keine vollständigen Listen zu finden waren.

Um so größer war dann die Freude, als mein Platz für die Hawaii-Quali reichte!

Bei Gerhard wurde ein Slot aus seiner AK gekürzt, so dass er leider ausging…

In den nächsten Tagen, wenn ich mich wieder einigermaßen erholt habe, werde ich entscheiden, ob und was ich im Herbst noch mache.

Jetzt wird erst mal die geschaffte Quali genossen… ;-)

ALOHA!


 

Am Sonntag gilt`s…!

So, die Vorbereitung ist nun abgeschlossen. Außer zwei flotteren Einheiten am Dienstag und Mittwoch werden jetzt die Füße hochgelegt. Die Wochen seit meinem durchwachsenen Auftritt in Erlangen verliefen allerbestens, so dass ich mein Programm durchziehen konnte. Dadurch ruhte natürlich auch etwas unsere Umbaumaßnahme … ;-)

Zwischenzeitlich baute ich noch zwei flotte Trainingswettkämpfe mit ein. Am 23.08. steuerte ich Eltmann mit dem Rad an, um anschließend nach der 60 Kilometer – Anfahrt, mit großem Rucksack am Buckel ;-) , `nen flotten Tempo-Dauerlauf zu absolvieren, der bestens lief.

Am Samstag unterstützte ich nun die INA-Schaeffler – Truppe in Herzogenaurach beim City-Lauf.

Um 17 Uhr lief ich den Firmenlauf noch entspannt aber zügig, bevor um 20 Uhr der Hauptlauf gestartet wurde. Allerdings hielt sich die Motivation nach knapp drei Stunden Pause für den zweiten Start anfänglich in Grenzen. Zudem wollte ich`s ja sowieso etwas lockerer angehn…

An der Startlinie versammelten sich dann allerlei bekannte Gesichter. Nach einem sehr flotten ersten Kilometer musste ich mich leider schon aus der Spitzengruppe verabschieden, da ich wieder einmal mit Seitenstechen zu kämpfen hatte und zweiminütige Gehpause einlegen „durfte“. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt gleich meine Sachen packen, entschloss mich aber dann doch dazu, wenigstens noch zügig die restlichen Runden zu absolvieren, nachdem ich wieder einigermaßen unbeschwert atmen konnte.

So blieb´s  wenigstens auch nur bei einem flotten Trainingslauf, wie vorher geplant – wer weiß, wo zu`s gut war…

Den Abend ließen wir dann noch gemütlich mit Mädels & Jungs des INA-Teams ausklingen.

Am Freitag Früh werde ich dann mit Gerhard Richtung Monaco aufbrechen. Ich hoffe, dass das Wetter dann am Sonntag passt, so dass ich zum Angriff blasen kann… - also schön die Teller leer essen! ;-)


 

10.08.08         Erlangen / Mitteldistanz

Irgendwie hatten die Hitze-Einheiten in Griechenland wohl doch ihre Spuren hinterlassen, denn anfangs der Woche kam ich überhaupt nicht in die Gänge.

Zudem merkte ich schon die letzten Tage, dass mir der Druck am Rad etwas fehlte, was sich am Sonntag dann leider auch bestätigte.

Der Auftakt in Erlangen verlief eigentlich noch bestens, da ich mich gleich in der Spitzengruppe einklinken konnte. So verlief das Schwimmen relativ entspannt, nur musste ich die Jungs die letzten 300 Meter wegen aufkommendem Seitenstechen ein paar Sekunden ziehen lassen.

Im Sattel merkte ich gleich, dass die Beine alles Andere, als locker waren. Die erste Runde verlief noch einigermaßen akzeptabel. In der Zweiten wurschtelte ich mich dann mit kleineren Gängen und höherer Frequenz zum Wechsel, um noch genug Körner fürs Laufen aufzusparen.

So konnte ich auch auf gut 20 Kilometern nochmals angreifen, auch wenn ich zwischenzeitlich wieder Probleme mit Seitenstechen hatte. Mit der drittschnellsten Laufzeit (1:16:44h) konnte ich mich noch von Rang 12 auf den fünften Gesamtplatz verbessern.

Im Ziel angekommen, brauchte ich aber erst mal ein paar Minuten, um mich wieder einigermaßen zu erholen, da ich etwas Atemprobleme hatte.

Mit dem fünften Rang kann ich soweit halbwegs zufrieden sein, bei einem wieder mal perfekt organisierten Wettkampf, zudem ja erst am 7. September „abgerechnet“ wird… ;-)

In den nächsten drei Wochen werde ich noch mal etwas an der Radform arbeiten müssen, um gut für Monaco gerüstet zu sein.


 

25.07.08       Diebach / Drei-Mühlen-Lauf

Viele Worte muss ich nicht über diesen Lauf verlieren. Für eine anständige Zeit waren die äußeren Bedingungen nicht gerade optimal – knapp 30°C und dazu teilweise recht windig.

Nach ca. 3 Kilometern setzte ich mich von meinen Mitstreitern ab, allerdings war die Konkurrenz an diesem Tag auch nicht besonders gut aufgelegt.

So lief ich das Rennen nur noch „nach Hause“ und quälte mich mehr oder weniger die restliche Wegstrecke ins Ziel nach Diebach.

Am Samstag landeten wir pünktlich um 12 Uhr Ortszeit in Athen, wo uns herrlichstes Sommerwetter, aber auch Temperaturen jenseits von 35°C erwarteten.

In den nächsten Tagen konnte ich außer viel Schlafen doch einige ganz ordentliche Laufeinheiten absolvieren, auch wenn das Training aufgrund der Temperaturen nur morgens recht zeitig und am Abend spät einigermaßen durchzuführen war.

Dazu war es ganz nett, mal etwas Abwechslung beim Schwimmen im Meer zu haben.

Natürlich konnten wir uns den einheimischen kulinarischen Genüssen, insbesondere auf der Hochzeitsfeier, nicht entziehen… ;-)


 

20.07.08         Bayernliga / Karlsfelder Triathlon

Eigentlich hätten wir unsere Sachen ja gleich gepackt lassen können, wäre nicht Alles so nass gewesen… ;-)

Also, Liga – Abschluss in Karlsfeld bei München und wieder regnet es, als wir am Sonntag um Sechs das Hotel verlassen.

Diesmal stand wieder eine Olymp. Distanz mit verlängerter Radstrecke (47,6Km) auf dem Programm. Pünktlich zum Start besserte sich endlich das Wetter und die Sonne kam raus.

Das Schwimmen, wieder zusammen mit den Regionalliga-Jungs, lief diesmal fast optimal, denn nach dem ich die ersten 200m hart angeschwommen war, ging das Ganze ohne irgendwelche „Schlägereien“ ab. So stieg ich 20:22min mit Kontakt zur Spitze aus recht frischen Karlsfelder Badesee.

Die Radstrecke war allerdings nicht ganz so nach meinem „Geschmack“ – viel zu flach und richtig windanfällig. Trotzdem konnte ich mich um einige Plätze nach vorne arbeiten, verbrauchte dabei mehr Körner als eingeplant, was ich auf den abschließenden gut 10 Kilometern deutlich merkte.

Hier fehlte mir doch etwas die Frische, wohl auch, da ich wieder bis Samstag normal trainierte. Dennoch sammelte ich noch einige Jungs ein und verbuchte ein weiteres Mal die schnellste Laufzeit der Bayernliga-Starter.

So lief ich nach 2:06:26h auf Platz zwei der Bayernliga (6. Gesamt) ins Ziel.

Leider verpassten wir mit dem Team den Aufstieg in die Regionalliga wirklich knapp, obwohl wir uns noch einen Rang nach vorne schieben konnten.

http://www.karlsfelder-triathlon.de/

Die letzten Wochen haben schon an Substanz gekostet, so dass ich diese Woche etwas rausnehmen werde.

Am Freitag werde ich voraussichtlich noch den „Zehner“ in Diebach mitlaufen, bevor wir am Samstag Morgen für sechs Tage nach Griechenland fliegen, wo wir am Sonntag auf der Hochzeit von Diana´s Freundin eingeladen sind.


 

13.07.08         Bayernliga / Drafting-Sprint am Tegernsee

Es stand das erste und einzige windschattenfreie Rennen der Liga-Runde auf dem Programm, dass als Sprint ausgetragen wurde.

Das Wetter zeigte sich leider schon am Samstag bei unserer Anreise nicht gerade von seiner besten Seite. Als wir am Sonntag um sechs Uhr Richtung Wettkampfstätte aufbrachen war es dann eigentlich bestes Wetter…

…um im Hotel zu bleiben! ;-)

Primäres Ziel für mich war, wie auch wohl für die meisten Anderen, die Radstrecke ohne Sturz zu überstehen, zumal ich vor diesem WK im Training nicht rausgenommen hatte.

Um kurz vor Neun wurden wir dann zusammen den Regionalliga - Damen und Herren auf die 500m im 18°C warmen Tegernsee geschickt. Es war wieder mal ein Geklopfe auf´s Übelste! Ich kam noch einigermaßen im vorderen Feld wieder aus dem Wasser und konnte nach ein paar Kilometern im Dauerregen bei 13°C die große Spitzengruppe erreichen.

Ich versuchte zwischendurch mal ein paar Attacken, kam aber nicht richtig weg. Auf der letzten Abfahrt vor der Wechselzone ließ ich die Gruppe wieder vorbei ziehen, um auf der nassen Strasse nicht noch einen Sturz zu riskieren.

Dadurch verlor wohl `ne gute halbe Minute, da auch der Wechsel nicht so perfekt lief.

Aber die anspruchsvolle 5,3km lange Laufstrecke kam mir entgegen und so konnte ich mich wieder einmal mit dem schnellsten Laufsplit auf Platz zwei in der Liga nach vorne arbeiten.

Dadurch, dass wir mit zwei anderen Teams punktgleich auf dem achten Platz lagen, rutschten wir leider einen Rang in der Tabelle ab.

http://www.taltriathlon.de/


 

05.07.08         Nonstop-Triathlon-Bamberg / Bayernliga Teil 2

Am Samstag stand der zweite Bayern-Liga-Wettkampf in Bamberg an.

Die Vorzeichen für mich waren allerdings nicht besonders toll, da ich am Vortag ohne Voranzeichen mit einem dicken linken Knöchel aufwachte und fast nicht mehr auftreten konnte.

Zum Glück ging zumindest die Schwellung bis Samstag wieder zurück, auch wenn das Sprunggelenk beim Warmlaufen immer noch schmerzte.

Das Schwimmen fand für die Liga-Starter ohne Neoprenanzug statt – im Gegensatz zur fünf min nach uns startenden offenen Klasse. Allerdings hatte das Wasser meiner Meinung nach angenehme Temperatur, auch wenn durchaus Einige andere Aussagen trafen.

Die Auftaktdiziplin verlief eher mittelprächtig, da ich fast die gesamten 1500m alleine unterwegs war, denn die Jungs vor mir nahmen nicht immer die kürzeste Linie, so dass ich nach gut 23min im Sattel saß.

Nach ein paar Minuten kam ich in Tritt und sammelte Einen nach dem Andern auf, aber fühlte mich trotzdem noch recht locker.

Wieder in der Wechselzone angekommen, lief ich die ersten Meter recht hart an. Ich merkte gleich, dass die Beine noch was hergeben würden. So war ich die ganzen 10Km nur auf der „linken Spur“ unterwegs und überquerte mit der zweitschnellsten Laufzeit (32:17min) aller Teilnehmer die Ziellinie. Einzig Bundesligastarter Sergey Yakovlev vom SC Riederau war auf der wohl etwas zu kurzen Laufstrecke schneller unterwegs.

Damit lag ich am Ende mit 1:56:12h auf Platz zwei in der Bayernligawertung und auf Gesamtrang sechs. Mit der Mannschaft konnten wir leider unseren vierten Platz aus Kronach nicht wiederholen und erreichten den neunten Rang.

Am nächsten Sonntag geht die Bayern-Liga in die dritte Runde mit einem windschattenfreien Sprintrennen am Tegernsee.


 

23.06.08    Zu verkaufen:

LRS Easton EC 90(2008)

keine 500km gelaufen, Schlauchreifen

VB 1200,- € (mit Reifen gegen Aufpreis)

 

Cannondale Slice SIX13 2007 / 0 Km

VK 1.700,- €

 

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22.06.08    Gelungener Saisonauftakt beim City-Triathlon in Tauberbischofsheim

Beim ersten (Einzel-) Start in der  noch jungen Saison sprang gleich der erste Gesamtsieg heraus.

Zum Saisoneinstand gab es gleich noch eine Premiere, denn letzte Woche bekam ich mein neues Isaac und führte es somit gleich gut ein.

Zum ersten City-Triathlon in TBB kam pünktlich der Sommer wieder zurück mit Temperaturen um 30°C.

Die Auftaktdisziplin im Freibad lief leider alles andere als optimal, allerdings ließen sich meine Mitstreiter beim Wechsel soviel Zeit, dass ich zwei Kilometern auf dem die Führung übernehmen konnte. Aber auch war der Druck nicht so, wie ich mir das vorstellte, so das Ende der dritten Runde Johannes Moldan zu mir aufschließen konnte. Ich ließ ihn auf der letzten Runde allerdings nicht wegfahren und so erreichten wir fast gemeinsam die Wechselzone.

Nach etwa eineinhalb Kilometern lief ich wieder an ihm vorbei und konnte relativ schnell absetzen. Ab diesem Zeitpunkt war das Rennen dann auch zu meinen Gunsten entschieden, so dass ich relativ entspannt die restliche Wegstreckeabspulen konnte und mit 2:05h am Marktplatz ins Ziel einlief.

Leider war der Event etwas chaotisch organisiert, wodurch es etliche Pannen gab. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter diese bis zum nächsten mal abstellen können, denn dann könnte sich durchaus eine schöne Veranstaltung entwickeln.


 

06.06.08         Bestzeit beim Trainingslauf

Für gestern Abend entschloss ich mich spontan die 5000m in Würzburg beim Uni-Sportfest als Trainingslauf einzubauen, da ja eh Tempotraining angesagt war.

Allerdings machte ich mir nicht allzu große Hoffnungen auf eine besonders tolle Zeit, aufgrund der Belastung vom Vortag und der Schwimmeinheit vorm Lauf.

Leider stieg der einzige „ernsthafte“ Mitläufer frühzeitig aus dem Rennen aus, so dass ich fast komplett alleine laufen musste. Ich hatte mich vorm Start noch meiner Uhr entledigt, um nur auf mein Gefühl zu hören.

Am Ende blieb die Uhr bei 16:04min stehn. Zwar nicht die erhoffte 15er-Zeit, aber für einen Trainingslauf ganz O.K. – und immerhin Bestzeit!


 

01.06.08    Bayernliga – Auftakt Kronach

Am Sonntag startete die Bayernliga-Saison mit dem zweigeteilten Wettkampf in Kronach, bzw. Midwitz.

Vormittags um kurz nach neun Uhr stand ein „Swim & Run“ über 550m und 2,5km an. Nach dem wir im Wasser recht flott loslegten, kam unser Zug leider etwas ins stocken. Auf den anschließenden zwei Laufrunden konnten wir wieder etwas an verlorenem Boden gutmachen und landeten vorerst auf dem neunten Platz.

Am Nachmittag um 13 Uhr war dann ein Mannschaftszeitfahren über 24Km und ein 2Km – Lauf angesagt. Wir wollten von Anfang an Vollgas geben, um noch ein gutes Ergebnis rauszuholen. Auf dem Rad lief wieder eher mäßig, dennoch konnten wir zu einigen Teams aufschließen, um sie den anschließenden zwei Laufkilometern zu überrennen. Mit dem vierten Rang im Tagesclassement können wir fürs Erste wohl recht gut leben, auch wenn vielleicht etwas mehr drin gewesen wäre.


 

30.05.08         Hypo - City - Lauf Aschaffenburg

Nachdem wir zeitig angereist waren, blieben wir vom Chaos auf der Autobahn aufgrund des Unwetters überm Rhein-Main-Gebiet verschont. In Aschaffenburg angekommen, legte das Gewitter gleich richtig los. An Laufen war nicht mehr zudenken und so stand eine komplette Absage des Laufs im Raum.

Zum Glück verzog sich die Gewitterfront nach gut einer Stunde, so dass die Veranstaltung mit etwas Verspätung fortgesetzt werden konnte. Allerdings wurden aufgrund der schon vorgerückten Stunde der A – und B-Lauf zusammengelegt.

Trotz des nicht gerade einladenden Wetters, säumten wieder Tausende Zuschauer den Rundkurs, die wirklich einen „Höllenlärm“ veranstalteten.

Nach dem Startschuss gab es erwartete „Klopfen“ um die Plätze, was sich aber schnell relativierte, da sich wieder einige Jungs etwas überschätzt hatten. Insgesamt lief es bei mir sehr locker, obwohl wir doch schon ziemlich flott unterwegs waren.

Leider wurde ich kurz vorm Ziel überspurtet und überquerte als vierter in Unterfrankenwertung, knapp hinter den Podestplätzen, als Gesamtvierzehnter, die Ziellinie.

Man muss dem Veranstalter wirklich ein Kompliment machen, wie er trotz der Wetterkapriolen den Event gerettet hat!

Es hat wieder mal richtig Spaß gemacht, dort zu laufen!


 

12.05.08      „Entspannter“ Wiedereinstieg…

Nachdem die Dauerläufe in den letzten zwei, drei Wochen relativ locker und vor Allem schmerzfrei gingen, entschloss ich mich am Pfingstmontag beim Altstadtlauf in Lohr zu starten.

Da ich vormittags noch arbeiten musste, nahm ich anschließend noch eine Schwimmeinheit ins Programm, bevor wir nach Lohr fuhren.

Der Lauf, über die nicht ganz einfachen 10 Km durch und um die Altstadt, lief erstaunlich locker. Nach zwei von vier Runden, war ich mit Valentin alleine vorne weg, so dass wir das Rennen relativ „entspannt“ gestalten und die Atmosphäre genießen konnten. Allerdings musste ich ihm im Endspurt den Vortritt lassen. Aber mit 34:20min und dem zweiten Platz, war ich durchaus zufrieden.

http://laufreport.de/archiv/0508/lohr/lohr.htm

http://www.rv-altstadtlauf.de/


 

01.05.08    Alles Neu macht der Mai…

…oder auch schon der April! ;-)

Anfang letzter Woche konnte ich zum ersten Mal seit über zwei Monaten wieder mal schmerzfrei laufen. Und siehe da – es macht endlich wieder Spaß!

Ich werde jetzt erstmal versuchen, mit Dauerläufen ins geregelte Lauftraining einzusteigen, sofern die Wade weiter „mitspielt“.

Denn in den letzten Tagen war schon wieder ein leichter Schmerz zu spüren. Nach einer Behandlung beim Doc, regelte sich das zum Glück wieder.


 

13.04.08    Radcrash…

Freitag vor einer Woche musste ich leider wieder einmal feststellen, wie hart der Straßenbelag ist. Ich war gerade `ne Viertelstunde im Sattel, als mich in Arnstein ein Auto überholte. An sich nix außergewöhnliches… ;-)

Allerdings entschied sich der Fahrer danach sofort rechts abzubiegen ohne mir bescheid zu geben und hatte wohl zudem meine Geschwindigkeit unterschätzt. Ich hatte keine Chance mehr zu bremsen, versuchte aber noch auszuweichen. Dabei kam ich ins Schleudern und musste nähere Bekanntschaft mit dem Asphalt machen.

Zum Glück kam ich mit ein paar Schürfungen und Prellungen davon. Mein Isaac wurde dabei leider auch etwas in Mitleidenschaft gezogen. Am liebsten wäre ich dem „Jungchen“ ins Gesicht gesprungen – vor Freude, versteht sich! ;-(

 Ach ja, am Sonntag startete ich in Gemünden über die zehn Kilometer. Nach unbefriedigenden 34:04 Minuten lief ich als zweiter ins Ziel. Das Ergebnis ist schon ziemlich enttäuschend, aber da ich nun seit fast sechs Wochen nicht mehr auch nur annähernd regelmäßig trainieren kann relativiert sich das Resultat.

Ich hoffe, dass ich wenigstens bis zum Beginn der Saison Mitte Mai wieder schmerzfrei laufen kann.

 

http://www.triathlon-team-gemuenden.de/


 

31.03.08      Abbruch der Marathonvorbereitung

Seit Anfang März habe ich nun Probleme mit dem linken Unterschenkel, insbesondere mit der Wade. Größtenteils war aufgrund der starken Schmerzen kein Laufen möglich.

Nach dem ich am 19.03. bei Dr. Torbati im Institut Predia/Würzburg zur Behandlung war, hatte ich wieder Hoffnung ins Training einsteigen zu können. Am Karsamstag war ich zum Tempotraining in Würzburg am Sanderrasen. Da dies einigermaßen schmerzfrei ging, wollte ich Sonntag Morgen zum Longjog aufbrechen. Leider musste aber nach ein paar Metern wieder abbrechen, da die Schmerzen sofort wieder da waren.

Aufgrund der anhaltenden Probleme entschloss ich mich die Vorbereitung auf den Marathon endgültig abzubrechen. Der Frust sitzt jetzt natürlich schon ziemlich tief… ;-( …und die Motivation ist momentan auch nicht allzu groß.

Die letzte Woche hatte ich endlich mal wieder ein paar freie Tage. Eigentlich wollte ich diese zum Arbeiten am Umbau nutzen. Da es aber über Ostern noch mal kräftig was von dem weißen Pulver vom Himmel schneite, nutzte ich die Möglichkeit, um wieder mal die Langlaufski auszupacken und jeweils vormittags zum Roten Moor in die Rhön zu fahren.

Zum Wochenende kam dann wettermäßig der krasse Gegensatz (endlich!!!), so dass ein paar ausgedehnte Radausfahrten möglich waren und ich kräftig Kilometer sammeln konnte.

Gestern Abend startete ich dann mal wieder einen Laufversuch. Es ging auch eine Stunde ganz gut, wenn auch gemütlich, aber zumindest schmerzfrei. Am Mittwoch habe ich dann auch wieder einen Behandlungstermin beim Ostheopad in Würzburg.

Bleibt zu hoffen, dass die Schmerzen nicht gleich wiederkehren, so dass ich wieder in ein zumindest halbwegs geregeltes Lauftraining einsteigen kann.

Die nächsten Termine (unter Vorbehalt):

04.05.08               Cross-Duathlon Gemünden

11.05.08                Baur-Triathlon Altenkunstadt

01.06.08               Bayernliga Kronach

05.07.08               Bayernliga Bamberg

13.07.08               Bayernliga Tegernsee

20.07.08               Bayernliga Karlsfeld


 

09.03.08     Sieg beim Maintalhalbmarathon

Nachdem ich die letzten eineinhalb Wochen starke Schmerzen im linken Unterschenkel hatte und nur auf 1 ½ Laufeinheiten in der letzten Woche kam, „besuchte“ ich wieder mal Gerhard in dessen Praxis in Bamberg.

Zum Glück ergab das Röntgenbild erstmal nicht die befürchtete Diagnose – Stressfraktur am Wadenbein. Falls die Schmerzen jedoch weiter anhalten, werde ich die nächsten Tage noch zur Kernspin – Untersuchung müssen.

Somit war dies eine „richtige“ Regenrationswoche und ich konnte ausgeruht beim Halbmarathon in Schweinfurt antreten.

Allerdings war Jan`s Vorgabe mich bis Kilometer 15 an`s geplante Marathontempo zu halten. Bei teils recht starkem Gegenwind, war es anfangs ein richtiges Bummelrennen. Nach einer kleinen Tempoverschärfung nach gut fünf Kilometern, waren wir nur noch zu dritt in Front. Bei Km 15 drückte ich dann auch gleich mal richtig auf`s Tempo, so dass ich mich absetzen und letztendlich den Sieg in 1:14:16h klar machen konnte.

Danach war allerdings erstmal kein Auslaufen möglich, da der Unterschenkel wieder schmerzte. So setzte ich mich also zum Beine lockern noch mal auf`s Rad, was mir eigentlich auch lieber war… ;-)

Pressebericht

http://www.blvkreis-swhas.de


 

26.02.08     Unterfränkische Crosslauf-Meisterschaften in Schweinfurt

Wie schon vermutet, waren meine Beine nach der Trainingswoche alles andere als locker. Sie schmerzten eigentlich so stark, dass ich kurz davor war, den Start noch abzusagen.

In der ersten von acht Runden wurde erst mal ein gemütliches Tempo angeschlagen, was mir auch entgegen kam. Allerdings änderte sich dies in der Zweiten deutlich. Nach dem sich Manuel schon recht zeitig von uns gelöst hatte, musste ich Julius im letzten Drittel des Rennens ein paar Meter ziehen lassen.

Somit verwaltete ich nur noch mehr oder weniger den Vorsprung zu Jochen, der als Viertplatzierter folgte. Alles in Allem kann ich mit Platz drei aber ganz gut leben.

Am Sonntag Morgen stand dann ein Dreißiger an. Meine Treter wollten aber zunächst überhaupt nicht schon wieder ran. ;-)

Um die Beinchen wieder etwas aufzulockern, nutzte ich anschließend das geniale Wetter noch für eine kleine Radausfahrt.

In dieser Woche ist nochmals Umfang angesagt, bevor dann „endlich“ wieder eine ruhigere Woche kommt.


 

17.02.08    Dritter Start 2008, dritter Sieg…

…allerdings hatte die Konkurrenz wohl etwas anderes auf`m Programm.

Aber der Reihe nach. Da ich am Samstagmorgen wegen des Umbau`s nur zu einem mittleren Dauerlauf gekommen und am Sonntag früh sowieso bis 11 Uhr arbeitete, entschloss ich mich kurzfristig am 8er – Lauf der DJK Schweinfurt teilzunehmen. Nach dem ja eigentlich ein langer DL anstand, lief ich mich vorher ausführlich ein und hängte danach nochmals 10 Kilometer dran.

Während des Lauf`s über 10800 Meter mit leichtem Cross – Charakter absolvierte ich in etwa das für den Vortag geplante Programm und lief abwechselnd jeweils 2 Minuten flott / 2 Min lockerer. Dies reichte jedoch, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren.

Leider plagten mich unter Woche starke muskuläre Probleme in Oberschenkeln und Waden – auch jetzt habe ich noch das ein oder andere Wehwehchen. Mein Dank gilt hier nochmals Christian von Physio Aktiv in Arnstein, der meine Beinchen wieder so hinbrachte, dass ich zumindest wieder normal gehen konnte. ;-)

Ich hoffe, die Probleme bis Samstag zur Unterfränkischen Cross halbwegs in den Griff zu bekommen.

Allerdings ist die Erwartungshaltung meinerseits nicht so groß, da ich die Meisterschaften voll aus dem Training laufen werde.

http://www.blvkreis-swhas.de


 

26.01.08   Saaletal – Cross

Am Samstag veranstalteten wir zum vierten mal den „Saaletal-Cross“ in Langendorf. Nach dem ich mir am Freitag `nen Tag Urlaub „gönnte“, verliefen die Vorbereitungen am Veranstaltungstag selbst recht relaxed,so dass ich mich diesmal mit hinter die Startlinie stellen konnte.

Es herrschten beste Bedingungen und pünktlich zum ersten Start zeigte sich dann auch die Sonne.

Leider ließ das Teilnehmerfeld in diesem Jahr etwas zu wünschen übrig, was mich schon ziemlich enttäuschte.

Im Hauptlauf über 9220m deutete alles auf ein Duell mit Wolfgang Müller vom TSV Ostheim hin. Anfangs war auch noch sein Vereinskollege Sven mit von der Partie. Nach gut drei Runden konnte ich mich dann von Wolle etwas lösen und alleine meine Runden drehen. Allerdings musste ich zwischenzeitlich feststellen, was für`nen schweren Kurs ich hier „gesteckt“ hatte.

Bedanken möchte ich mich nochmals bei allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

 Bilder & Ergebnisse gibt`s unter www.sv73.de

Pressebericht


 

16.01.08    Guter Start ins neue Jahr!

Am Samstag startete ich beim traditionellen Staustufenlauf in Karlstadt. Meine Beinchen „sträubten“ sich beim Einlaufen noch etwas, da ich in der vergangenen Woche mit der Marathonvorbereitung begonnen habe. Aber während des Rennens fühlten sie sich dann eigentlich recht locker an.
Ab Kilometer vier konnte ich mich nach und nach von den Jungs absetzen und spulte so die 15Km am Main konstant in 3:26Min/Km ab. Somit konnte ich den ersten Sieg des neuen Jahres einfahren um mich bei der Siegerehrung mit Bier aufwiegen zu lassen. 

Leider hatten sie kein Alkoholfreies… ;-(

Pressebericht


 

02.01.08        „Bewegter“ Jahresabschluss

                        Erst einmal wünsche ich Allen noch ein gutes neues Jahr 2008!
Die letzten zwei Tage des vergangenen Jahres gestalte ich sportlich nochmals recht aktiv.

 Würzburg – Silvesterlauf

Am Sonntag startete ich in Würzburg. Eigentlich war ich nicht besonders motiviert, hoffte aber, dass sich dies während des Lauf`s ändert. Zudem musste man sich ja dort mal zeigen, da ich ab sofort läuferisch für den „Stadtmarathon Würzburg“ starte.

Wie erhofft, kam die die Lust mit dem Laufen, da auch zahlreiche Bekannte zum Anfeuern an der Strecke standen. Mit Gesamtrang sieben konnte ich auf dem durch den Regen rutschigen Kurs durchaus zufrieden sein. Zumal der Elitelauf recht stark besetzt war und es sich noch relativ locker anfühlte.
Anschließend war dann noch etwas Kraft- und Rumpftraining angesagt.

 www.wuerzburg-silvesterlauf.de


Fuchsstadt – Silvesterlauf

Am Montag Morgen verabredete ich mich mit Elmar und Volker zu einer gut zweistündigen Jahresabschluss – MTB – Tour. Aufgrund der feuchten Witterung verlegten wir diese allerdings größtenteils auf die Strasse.

Wieder zu Hause angekommen, wechselte ich nur schnell in die Laufklamotten um kurz darauf wieder in Fuchsstadt an der Startlinie zu stehn. Dort veranstalteten die „Fuschter Eul`s“ nun schon zum vierten mal ihren Silvesterlauf.

Nachdem ich mich schon am Vortag in Würzburg mit Hannes Klingenhöfer  mehr oder weniger „duellierte“, entschlossen wir uns, diesen Lauf gemeinsam zu absolvieren. Ohne uns auf der anspruchsvollen 6,8 Kilometer langen Strecke zu verausgaben erreichten wir das Ziel am Sportgelände/Kohlenberg.
Anschließend gingen wir zum gemütlichen Teil über… ;-)

 www.fuschtereuls.de


 

27.12.07  Alles Gute für 2008 !

    Das Jahr,in dem mein Wettkampfkalender doch voller als geplant war ( aufgrund des Hausumbau´s ), neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Sponsoren, Bekannten, Brüdern, Eltern und bei Diana für die Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank geht an meinen Webmaster Achim!

Ich wünsche Allen einen guten Beschluss, sowie Alles Gute für das neue Jahr 2008!


 

26.12.07  X-Mas Biking

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging`s morgens um zehn Uhr mit Oli und Volker auf eine gemütliche MTB – Tour zum Sodenberg. Einfach nur die Natur genießen, auch wenn bei– 5°C zeitweise die Finger nicht mehr zu spüren waren. Oli hat für die Nachwelt einige Impressionen * aufgehoben.


 

21.12.07  Training bei BE FIT  - Fitness

 Um mich noch besser auf die kommende Saison vorbereiten zu können, habe ich in Zukunft die Möglichkeit im neuen Fitnessstudio von BE FIT – Fitness in Schweinfurt zu trainieren.

 www.befit-fitness.de


 

17.12.07  Goldbach – Wintercross

Letzte Woche konnte ich wieder relativ schmerzfrei trainieren und zudem war`s mir endlich mal wieder möglich, die ein – oder andere Radeinheit einzustreuen.

Für Sonntag entschloss ich mich kurzfristig mit Valentin in Goldbach einen Trainingswettkampf einzulegen. Gestern Morgen erwartete uns dann strahlender Sonnenschein an der Edelweißkapelle, allerdings bei recht „frischen“ -5°C.

Alleine schon wegen der Temperaturen wollte ich nicht an die Grenzen gehen, um keine Erkältung zu riskieren. Also versuchte ich die zehn Kilometer Crossrunde möglichst locker zu absolvieren. Ohne mich zu sehr verauszugaben konnte ich am Ende mit 35:54min (6. Platz) auf der profilierten Strecke einigermaßen zufrieden sein.

www.wintercross.de


 

10.12.07  Wiedereinstieg  (Leinach – Fackellauf)

Nach eineinhalb Wochen Training, startete ich am 02.12. in Leinach beim Fackellauf. Dort absolvierte ich einen etwas „härteren“ Trainingslauf. Das Ganze fiel mir jedoch etwas schwerer als vorher vermutet. Ich lief zwar als Zweiter in`s Ziel, hatte allerdings über eine Minute Rückstand auf Valentin.

Vor ein paar Jahren war ich auf gleicher strecke schon 90 Sekunden schneller unterwegs gewesen.

Aber irgendwo musste sich die Pause ja bemerkbar machen…

Leider habe ich seit Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten wohl etwas übertrieben und die Lauf – Umfänge etwas schnell hochgefahren, denn mein linkes Schienbein schmerzt wieder mal relativ stark, so dass ich die letzte Woche etwas rausgenommen habe und nur zweimal ganz ruhig joggen war. Nun hoffe ich, dass die Probleme ziemlich verschwunden sind und ich langsam wieder anziehen kann.

www.spvgg-leinach.de


 

13.11.07 Latest News   

Nach dem unser Dachumbau seit vier Wochen auf vollen Touren läuft, habe ich nach dem Frankfurt Marathon am 28.10. das Trainingspensum fast komplett runter gefahren.

Moment, Frankfurt?!

Ja genau, aufgrund des Halbmarathons in Aschaffenburg hatte ich mich kurzfristig entschlossen in Frankfurt zu starten. Eigentlich sollte man ja die Finger von solchen „Hau-Ruck-Aktionen“ lassen, aber ich wollte dennoch versuchen, eine anständige Zeit (Sub 2:35h) zu laufen. Die optimale Vorbereitung sieht allerdings ganz anders aus, denn die Tage vorher war ich ziemlich am Bau beschäftigt. Nach dem ich in der Vorwoche aber noch zwei Einheiten auf der Bahn absolviert hatte, fühlte ich mich dennoch recht gut gewappnet für das Rennen.

Am Wettkampftag fuhren wir frühmorgens Richtung Rhein-Main – Metropole. Das Einlaufen musste diesmal etwas eingeschränkt werden, da aufgrund des Massenauflaufs nur bedingt Platz war.

Auf den ersten Metern nach dem Startschuss herrschte noch dichtes Gedränge, so dass ich noch etwas Slalom laufen musste.

Leider wurde meine geplante taktische Ausrichtung, ein gleichmäßiges Tempo anzuschlagen schon recht früh über den Haufen geworfen. Nach ein paar Kilometern hatte ich zusammen mit Valentin Harvardt eine sechs Mann starke Truppe gefunden, in dieser aber dauernd das Tempo gewechselt wurde. Ich wusste, dass dies ein Spiel mit dem Feuer war, aber entschied mich trotzdem dafür, so weiter zu laufen.

Nach dem wir bei der HM – Marke mit 1:15:30h genau im Plan lagen, begann das Desaster zwei Kilometer später. Ich bekam immer stärkeres Seitenstechen, musste das Tempo drosseln und die Gruppe ziehen lassen, um schließlich ganz stehen zu bleiben.

Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt aussteigen – hatte den Chip schon in der Hand – „hangelte“ mich dann aber doch joggend von Kilometer zu Kilometer, denn irgendwie musste ich ja wieder zur Festhalle kommen. Allerdings war nicht mehr an ein halbwegs angestrebtes Tempo zu denken. Nach 2:52h hatte das Elend dann endlich ein Ende. Meine Stimmung war an diesem Tag natürlich nicht mehr die allerbeste, aber ganz so tragisch sah ich das Ganze aufgrund nicht ganz optimalen Begleitumstände auch nicht.

Nach dem ich jetzt, wie anfangs schon geschildert, gut zwei Wochen komplett pausiert habe, werde ich mich im Laufe der nächsten Tage wieder langsam etwas mehr sportlich betätigen, sofern mich der Umbau nicht zu sehr einspannt.

Zudem hege ich ein bisschen Hoffnung, um die geplante Knie – OP herum zu kommen, da die Probleme völligst verschwunden sind…


 

07.10.07   Sparkassenhalbmarathon Aschaffenburg

Bestzeit zu Saisonende

Da sich in den letzten Wochen schon andeutete, dass ich momentan eine ganz gute Laufform habe, beschloss ich diese noch einmal für einen „Angriff“ auf meinen Hausrekord über die Halbmarathondistanz zu nutzen. Nach dem ich im letzten Jahr den Aschaffenburger Lauf krankheitsbedingt absagen musste, holte ich den Start dort am Sonntag nach.

Mit knapp 900 Teilnehmern verzeichnete der Veranstalter bei herrlichstem Herbstwetter einen neuen Teilnehmerrekord. Nach dem Startschuss bildete sich schnell eine achtköpfige Spitzengruppe. Nach gut der Hälfte des Rennens hatte sich diese aber allerdings schon deutlich reduziert. In der letzten, von fünf Runden, auf dem leicht welligen City – Kurs , waren wir nur noch zu dritt in Front. Leider konnte ich Valentin Harvardt`s Angriff etwa eineinhalb Kilometer vor dem Ziel nicht mehr ganz folgen, so dass ich mit 19 Sekunden Rückstand auf Platz drei, in neuer persönlicher Bestzeit von 1:11:48h finishte. Ich denke, mit dieser Leistung kann ich zum Saisonende noch mal absolut zufrieden sein.

 http://www.softfair.net/citylauf/

Bericht bei Laufreport: http://laufreport.de/archiv/1007/aburg/aburg.htm


 

29.09.07  Sieg beim Gerbrunner Fackellauf

Nach dem ich vor drei Jahren schon einmal am Fackellauf erfolgreich teilgenommen hatte, konnte ich am Samstag in Gerbrunn meinen zweiten Sieg dort erlaufen.

Ich hatte meinem Würzburger Kollegen versprochen teilzunehmen und absolvierte mit Julian einen guten Tempolauf. Gut vier Runden liefen wir gemeinsam, bevor ich mich an der letzten kleinen Steigung, kurz vor dem Ziel, von ihm absetzen konnte.

http://www.tsvgerbrunn.de


 

27.09.07  Ausblicke

Da ich, wie schon im Duathlon - Bericht erwähnt, Knieprobleme habe und ich mich noch in diesem Jahr unter`s Messer legen muss, kann ich leider noch keine größeren Planungen für die kommende Saison machen.

In den nächsten zwei Wochen werde ich voraussichtlich noch am Fackellauf in Gerbrunn und dem Aschaffenburger City – Halbmarathon teilnehmen, bevor wir dann mit dem Hausumbau beginnen werden. Dieses Projekt hat in nächster Zeit absolute Priorität, dadurch wird mein Training natürlich ziemlich eingeschränkt werden.


 

16.09.07 Falkensteiner Duathlon (15-60-8) Deutsche Meisterschaft Langdistanz - Duathlon

Es sollte noch einmal ein versöhnlicher Abschluss der Tria -, bzw. Duathlonsaison für mich werden. Aber dieser Wettkampf war leider ein Spiegelbild der insgesamt doch etwas verkorksten Saison.

Alles fing schon damit an, dass ich unter der Woche plötzlich starke, stechende Schmerzen im rechten Knie bekam. Also fuhr ich zu Gerhard Dobmeier`s Praxis nach Bamberg, wo er aufgrund des MRT`s einen Knorpelschaden unter der Patella feststellen musste. Ich werde somit nicht um eine Athroskopie herum kommen, da auch noch ein kleines Knorpelteilchen im Knie sein „Unwesen“ treibt.

Dadurch hatte meine Motivation natürlich einen ziemlichen Dämpfer erhalten.

Aber wieder zurück zum Wettkampf. Da ich schon am Samstag Nachmittag angereist war, konnte ich nach der Wettkampfbesprechung in aller Ruhe die Radstrecke besichtigen.

Am Sonntag erwartete uns strahlender Sonnenschein und ich freute mich, trotz der Probleme mit dem Knie auf das letzte Rennen der Saison. Nach dem Startschuss legten die Jungs gleich `ne richtig flotte Sohle hin. Nach gut einem Kilometer fand ich mich zusammen mit Mitfavorit Dirk Strothmann in der Spitzengruppe ein. Am ersten längeren Anstieg, nach knapp drei Kilometern, übernahm ich die Führung und die Konkurrenz fiel etwas ab. Die abwechslungsreiche Waldstrecke machte richtig Spaß und so konnte ich nach einem relativ lockerem ersten Lauf mit gut 30 Sekunden Vorsprung als Erster auf´s Rad wechseln.

Kaum war man in den Schuhen, musste man schon einen bis 16% steilen und knapp drei Kilometer langen Anstieg bewältigen. Aber auch auf der Radstrecke lief es erstaunlich gut, auch wenn ich aufgrund der Knieprobleme etwas kleinere Gänge kurbeln musste. Bis Kilometer 20 konnte ich den Vorsprung halten, dann fuhr aber doch Dirk Strothmann an mir vorbei. Vor Schreck ;-) fiel mir wohl meine Trinkflasche aus der Hand – sah dies aber noch nicht so dramatisch, da es ja an der nächsten Wende, in zehn Kilometern, wieder Nachschub geben sollte.

Leider klappte das mit der Verpflegung nicht so, wie`s eigentlich sein sollte.. Denn ich bekam nur `ne kleine Flasche mit gerademal zwei Schlückchen gefüllt, in die Hand gedrückt.

Nach gut 35 Kilometern traten bei mir erste Schwindelgefühle auf und ich merkte, wie mir langsam der „Saft“ ausging. Ich versuchte mich noch mit Gels zu retten, aber zu spät. Es ging überhaupt nix mehr.

Mittlerweile auf dem neunten Rang wechselte ich zum abschließenden Laufen und konnte mich zunächst wieder zwei Positionen nach vorne arbeiten.

Kurz vor dem Wendepunkt bei Kilometer vier war dann aber endgültig nicht`s mehr zu machen, zu mal es dort, an der einzigen Verpflegungsstelle nur Sprudelwasser gab. Mir war so schwindelig, dass ich die letzten gut drei Kilometer gehender Weise beenden und zwischendurch Zuschauer um Getränke anbetteln musste. So etwas hatte ich bis dahin noch nie erlebt…

So kann ich dieses Ergebnis in Falkenstein natürlich nicht stehen lassen und werde mit Sicherheit dort wieder einmal antreten, denn insgesamt ist es landschaftlich ein sehr schöner Wettkampf

Pressebericht


 

02.09.07 Half - Ironman  Monaco

Freitag morgens um 7:30h startete ich mit Gerhard, Jörn, Sergej in Dobi`s Bus Richtung Süden. Dank recht freien Strassen kamen wir um 17h, etwas früher als veranschlagt, auf dem Campingplatz in Menton an. Das Zelt war schnell aufgebaut, so dass wir noch eine lockere Runde radeln konnten.

Nach einer etwas unruhigen Nacht – dank meiner „Discounter – Isomatte“ – und einem kurzen Morgenläufchen, machten wir einen ersten Abstecher ins Fürstentum um unsere Startunterlagen abzuholen. Anschließend nutzten wir die Gelegenheit, um noch etwas im Meer zu „planschen“. Am späten Nachmittag, vor der Pasta-Party, checkten wir noch schnell unsere Räder sowie die Wechselutensilien ein.

Renntag:
Leider war die Nacht von Samstag auf Sonntag noch schlafloser, als die vorherige, da ein paar Einheimische etwas in Feierlaune waren. So konnte ich meine Augen nur für knapp 2 Stunden schließen, da bereits um 3:45h wieder der Wecker klingelte. Ein kurzes Frühstück im Stehen und ab ging`s Richtung Parc Fermè, um die Räder fertig zu machen.

Einige Athleten, unter ihnen auch einige Pro`s, waren dort angekommen wohl ziemlich überrascht, als sie feststellen mussten, dass ihre Drahtesel über Nacht „das Weite gesucht hatten“. So mussten die Jungs mit Leihrädern vorlieb nehmen.

Nach einem, um 15 Minuten verzögerten Start, ertönte um 7:15h endlich der Gong zur ersten Runde. Es war wieder mal Hauen und Stechen aufs Übelste angesagt. Nach dem mir meine Brille im Startgerangel fast heruntergerissen wurde, musste ich die Hälfte der Schwimmstrecke bis zum kurzen Landgang im Blindflug absolvieren.

Nach knapp 30 Minuten, etwas später als erwartet, stürmte ich als 54er in die Wechselzone.

Auf dem Rad ging`s dafür von Anfang an recht gut. Allerdings musste ich aufgrund meiner etwas vorsichtigen Fahrtweise in der ersten längeren Abfahrt einigen Jungs den Vortritt lassen. Aber schon am nächsten Anstieg hatte ich die Gruppe wieder eingefangen.

Am letzten langen Berg gab ich noch mal etwas Gas, so dass ich trotz ein paar leichten Krampfansätzen, als 45er zum Laufen wechseln konnte. Mit einem guten Gefühl lief ich die erste Runde recht flott an. Allerdings musste ich schon beim zweiten Mal am Casino-Anstieg feststellen, dass es heute nicht mehr viel weiter nach vorne gehen sollte.

Der Trainingsrückstand im August machte sich nun wohl doch bemerkbar. Als mich Ende der dritten Runde Lothar L. wieder überholte, war meine Moral zudem vollends am Ende.

Nachdem ich mir zu allem Überfluss auch noch (wieder mal) eine große Blase unter dem rechten Fußballen lief, ging`s von Kilometer zu Kilometer schlechter. Nach 4:42h schleppte ich mich mehr oder weniger als Gesamt – 37er (sechster AK) ins Ziel.

Auch wenn ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden bin, fällt mein Fazit trotzdem einigermaßen positiv aus. Denn es war wirklich ein sehr schöner Wettkampf, insbesondere die Radstrecke war wirklich genial.

So ist es durchaus möglich, dass ich noch mal zum Wiederholungstäter an diesem Ort werde...

... auch wenn ich die zwei Qualiplätze um knapp fünf Minuten verpasst habe...

Fotos gibt´s auch unter www.asiphoto.com

www.ironman-monaco.com

Pressebericht


 

Ich freue mich, "Laufstil" in Würzburg als neuen Partner, nach Sport "Hohmann" aus Hammelburg, bekommen zu haben.

 

26.08.07 Countdown Ironman 70.3 Monaco / Sprint – Triathlon Neustadt/Aisch

Die letzte Vorbereitungsphase ist leider alles Andere als optimal verlaufen. Vor eineinhalb Wochen zog ich mir eine Nebenhöhlenentzündung zu, so dass ich eine Woche lang Antibiotika schlucken musste.
Aber das war ja leider noch nicht genug. Denn seit einigen Tagen bereitet mir die Patella meines rechten Knie`s ziemliche Sorgen und machte ein Radtraining fast unmöglich. In den letzten zwei Tagen waren die Schmerzen so stark, dass ich seit langem wieder einmal zu Entzündungshemmern greifen musste. Ich hoffe, dass sich das Knie in dieser Woche etwas erholt, um dann ohne Schmerzen in Monaco an den Start gehen zu können.

Nach dem also die letzte Zeit etwas deprimierend verlief, wollte ich mir gestern beim Sprint – Tria in Neustadt wieder etwas Selbstvertrauen holen.

Dies gelang mit dem zweiten Gesamtrang auch durchaus. Schade war nur, dass das vom Veranstalter geplante „Pro Race“ mangels Teilnehmer nicht zustande kam und Sieger Marcus Schattner somit eine Startgruppe vor mir loslegen konnte. Dadurch war es halt leider während des Rennens nicht zu beurteilen, wo man liegt. So hatte ich am Ende 14 Sekunden Rückstand, die ich beim Laufen - bei dem es sehr locker ging, sicherlich hätte wettmachen können.

Bis Mittwoch werde ich noch arbeiten um am Donnerstag noch alles erledigen zu können, bevor wir am Freitag Morgen mit Dobi`s Reisemobil Richtung Fürstentum starten.

Wenn ich am Sonntag einen perfekten Tag erwische, wird sich zeigen, ob die Quali für Hawaii 2008 zu machen ist…

Montag morgen geht`s dann wieder in die Heimat. Danach gibt´s natürlich einen ausführlichen Bericht

www.dlrg-nea.de

Pressebericht


 

05.08.07 Erlangen – Hypo-Vereinsbank Mitteltriathlon

Am Sonntag in Erlangen zeigte sich, das mir die letzten zwei umfangreichen Trainingswochen doch ziemlich in den Knochen steckten. Aber der Reihe nach. Beim Schwimmen manövrierte ich ohne größere „Nettigkeiten“ durch das Startgerangel und konnte so relativ schnell in Ruhe meine „Bahnen“ ziehen, so dass ich nach knapp 28min, auf Platz vier liegend, wieder Land unter Füßen hatte.

Aber das war`s dann auch schon mit der „Herrlichkeit“. Ich merkte gleich, das es heute schwer werden würde auf dem Rad, aber ignorierte die Anzeichen und gab trotzdem Vollgas. Dies sollte sich allerdings in der zweiten Runde rächen. Denn nach ca. 60km begann es schon in den Oberschenkeln zu zucken. Und so musste ich den Einen um Anderen ziehen lassen.

Ziemlich platt erreichte ich die Wechselzone und hoffte auf die Abschlussdisziplin – jedoch vergebens. Schon ab dem ersten Meter ahnte ich, was auf mich zukommen würde. Die Oberschenkel machten sofort zu und verkrampften immer wieder. Die Schmerzen waren anfangs so stark, das ich ernsthaft an`s Aussteigen dachte. Die angepeilten 1:17h waren somit natürlich utopisch. Dennoch konnte ich in der zweiten Runde wieder einige Jungs einholen und verfehlte das Podest nur um einige Sekunden.

Als Fazit bleibt zu sagen, das ich aufgrund der Umstände mit dem vierten Rang zufrieden sein muss, auch wenn sicherlich mehr drin gewesen wäre.

www.tv48triathlon.de/triathlon/index.html


 

22.07.07 Hof / Gealan Triathlon

Am Sonntag stand der zweite Landesliga - Wettkampf in Hof auf dem Plan. Nach dem ich in den letzten 10 Tagen irgendwie die Füße "nicht hochbekommen" habe und ständig ziemlich schlapp gewesen bin, war ich gepannt, wie`s nun beim Laufen klappen würde. Leider musste ich nach einem ohne das übliche "Hauen und Stechen" abgelaufenen Schwimmstart feststellen, dass ich einen etwas ungünstigen Platz erwischt hatte. Denn als die Spitzengruppe "enteilte" konnte ich die Meter nicht verkürzen und führte so das Verfolgerfeld über die gesamte Strecke. Auf dem Rad lief`s eigentlich ganz gut und konnte meinen Rang behaupten. Allerdings kostete der sehr böhige Wind schon einiges an Energie. Beim den abschließenden zehn Kilometern lief ich konstand schnelles Rennen , wobei mir natürlich die angenehmen Temperaturen entgegen kamen. Mit der zweitschnellsten Laufzeit konnte ich mich in der zweiten Runde noch an Lothar vorbeischieben und so als Gesamtvierter den wirklich sehr schönen Wettkampf beenden. Zudem schafften wir mit unserem neu gegründeten "Rhön-Spessart-Team" den anvisierten Aufstieg in die Bayernliga.

www.triathlon-ifl-hof.de


 

12.07.07 Termine

Hier die nächsten Termine bis zum Saisonhöhepunkt am 2. September in Monaco:

22.07.   Triathlon Hof (Olymp. Distanz – Landesliga)

05.08.   Triathlon Erlangen (Mitteldistanz)

12.08.   Frankenwald – Radmarathon

02.09.  IM 70,3 Monaco


 

Erst einmal ein herzliches Dankeschön an A.V., der meine Website überarbeitet hat und diese jetzt endlich in einem neuen Layout zu sehen ist.

Zum anderen war ich in letzter Zeit auch sportlich nicht ganz untätig:


 

07./08.07.07 Sulzthal / Bergzeitfahren, Bad Brückenau / Heilquellenlauf

Am Samstag veranstalteten die „Sulzthaler Ritzelfuchser“ zum dritten Mal ihr Bergzeitfahren.
Nachdem ich die vorangegangen Events schon für mich entscheiden konnte, erwarteten Alle einen weiteren Sieg meinerseits. Ich konnte die Erwartungen mehr als erfüllen, da ich auch noch unter der sechs Minuten – Grenze blieb.
Insgesamt immer wieder eine schöne Veranstaltung, die dort aufgezogen wird. (Bilder folgen noch)
www.bikebayern.de
Pressebericht

 Tag`s drauf ging`s auch schon wieder zeitig, um sieben Uhr, auf`s Rad in Richtung Bad Brückenau.Dort fand im Rahmen des „Rhön Super Cup`s“ der Heilquellen – Lauf statt.
Ich hatte meine Zusage an unsere Kollegen vom TV Bad Brückenau gegeben, mich wieder mal blicken zu lassen, falls es in den Plan passte. Also bin ich die 40 Kilometer vorher hin geradelt, den nicht ganz einfachen Zehner relativ locker (36:09min) gelaufen und anschließend nochmals gut zwei Stunden über Rhöner Hügel nach Hause gefahr`n.

www.tv-badbrueckenau.de


 

24.06.07 Roth / Quelle Challenge – Staffel

Da ich vor ein paar Wochen einem Bekannten versprochen hatte, in der Staffel des TSV Waigolshausen als Läufer einzuspringen, stand heute ein Marathon auf dem Plan.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nur knapp unter drei Stunden zu laufen, um nicht zu viel Energie zu verschwenden. Allerdings konnte ich mich dann doch nicht ganz zügeln und bin trotzdem noch locker und kontrolliert mit 2:45h über die Ziellinie.

www.challenge-roth.com


 

19.06.07 Hammelburg / Jakob – Kaiser - Lauf

Den „Jakob – Kaiser – Lauf“ am Schloss Saaleck in Hammelburg nutzte ich als flotten Trainingslauf. Ich drückte von Anfang an auf`s Tempo um jeglichen Angriffen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen. So konnte ich einen schönen und zügigen Crosslauf absolvieren, der mir alleine im Training  in diesem Tempo wohl sehr viel schwerer gefallen wäre.


 

10.06.07 Kulmbach / Mönchshof – Triathlon (Bayr. Meisterschaft über Kurzdistanz)

In Kulmbach fand im Rahmen des „Mönchshof – Triathlon“ die Bayrische Meisterschaft über die Olympische Distanz statt.
Kurz vor dem Start wurde ein Neoprenverbot ausgesprochen, was mich erst einmal etwas „schockte“, obwohl ich normalerweise lieber ohne die „Gummihaut“ schwimme. Aber bei meinem momentanen Trainingszustand, wäre es mir mit schon recht gewesen.
Zudem war ich kleidungsmässig nicht ganz darauf vorbereitet und musste mit nem neuen Einteiler ins Wasser, der sich darin leider als „Kartoffelsack“ ;-) herausstellte.
Trotzdem war der Auftakt recht entspannt, wenn auf den letzten dreihundert Metern nicht dieses Seitenstechen aufgetreten wäre.
Nach dem Ausstieg schleppte ich mich mehr oder weniger zum Rad und dachte schon an`s aufgeben. Auf dem Rad musste ich so die ersten paar Kilometer ziemlich locker angehen.
Nachdem ich mich wieder erholt hatte, rollte es dann auch ganz ordentlich und konnte beim abschließenden Laufen wieder meine Stärke ausspielen. Am Ende sprang der Bayr. Titel in der AK30 und der fünfte Gesamtrang dabei raus.

www.moenchshof-triathlon.de


 

27.05.07 Altenkunstadt / Kaufwelt – Baur – Triathlon

In Altenkunstadt beim „Kaufwelt – Baur – Triathlon“  war der erste Landesliga – Wettkampf mit unserem neu gegründeten „Rhön-Spessart Team“ angesagt.

Nach recht ordentlicher Schwimmleistung hatte ich dann allerdings Probleme Druck auf die Pedalen zu bringen und war mit dem Radfahren nicht ganz zufrieden.

Nach dem Wechsel bin ich zunächst ziemlich hart angelaufen und konnte mich auch von Rang zwölf auf den siebten nach vorne arbeiten. Ziemlich zu schaffen machte mir dann allerdings noch die Erkältung, die ich mir nach dem Halbmarathon in Würzburg eingefangen hatte, so dass ich nicht richtig Luft bekam. So gingen mir leider auf dem letzten Kilometer etwas die Körner aus, so dass ich wieder einen Konkurrenten ziehen lassen musste.

www.baur-triathlon.de


 

13.05.07 Würzburg / Halbmarathon  

Beim Würzburg Marathon startete ich über die Halbmarthonstrecke, welche ich als Gesamtsieger in neuer persönlicher Bestzeit von 1.12:45 h beenden konnte.

Pressebericht

www.wuerzburg-marathon.de


 

01.05.07 Oberursel / Duathlon

Es hätte ein so schöner „Mai – Ausflug“ werden können…

Beim hochkarätig besetzten Duathlon in Oberursel wollte ich erstmals meinen derzeitigen Leistungsstand testen. Auf dem winkligen mit kurzen aber knackigen Anstiegen gespickten Rundkurs durch die Altstadt lief es zum Auftakt recht gut, so dass ich als Sechster zum Wechsel auf´s Rad kam.

Da merkte ich allerdings recht schnell, dass ich hier noch deutliche Defizite im Gegensatz zur Konkurrenz habe und rutschte wieder ein paar Ränge ab. Mitte der dritten Radrunde schloss Lothar L. zu mir auf. Allerdings kam er anfänglich nicht richtig weg. Leider interpretierte dies ein Kampfrichter als Windschattenfahrens meinerseits (ein absoluter Witz!!!) und gab mir `ne Zeitstrafe. Von da an war das Rennen für mich gelaufen und ich wollte schon aussteigen, entschloss mich dann aber doch zumindest ein gutes Training zu absolvieren. Nach einem „unterirdischen“ zweiten Wechsel konnte ich wieder ein paar Jungs überholen und kurz hinter Leder ins Ziel laufen.

Einen Tag später musste ich jedoch feststellen, dass ich an`s Ende der Ergebnisliste gesetzt wurde (Disqu.)…


 

Flotter Trainingslauf

Am Sonntag startete ich in Gemünden beim Sinntallauf über 10Km. Auf der nicht ganz flachen, aber abwechslungsreichen Strecke lief`s recht locker, dafür das ich am Vortag noch ordentlich trainiert hatte. Bis 4,5Km hielt ich mich mit der Führung zurück. Nach dem Wendepunkt drückte ich dann etwas auf`s Tempo, um die Gruppe zu sprengen - was auch gelang. Allerdings konnte ich Valentin`s explosivem Antritt 800m vorm Ziel nicht`s entgegen setzen und lief mit 34:05min ungefährdet als Zweiter ein.

24.04.2007


 

Osterausflug

Nach einer sehr umfangreichen Trainingswoche, startete ich am Ostermontag beim Osterlauf in Rodgau-Jügesheim über 10km. Mit dem zweiten Platz konnte ich zufrieden sein, allerdings mit der Zeit von 34:13min nicht so ganz. Aber nach den Belastungen der letzten Tage, war wohl nicht mehr zu machen.

10.04.2007


 

Flotte Tempoläufe

Nach dem ich gestern Morgen sowieso arbeitete, entschloss ich mich, am Crosslauf des TV-Jahn in Schweinfurt teilzunehmen. So konnte ich zwei schöne Tempoläufe (2800/5600m) absolvieren, die mir im Training sicher schwerer gefallen wären und zudem auch noch zwei Siege einfahren. Allerdings wurden mir diese auch nicht allzu schwer gemacht...

26.03.2007


 

Der Anfang ist gemacht

Gestern habe ich mich zum ersten Mal, seit dem IM wieder an einen Wettkampf heran getraut. Beim Maintallauf in Schweinfurt entschied ich mich für die 8,2km (???). Es lief von Anfang recht gut und so konnte ich einen Start - Ziel Sieg erlaufen. Bleibt zu hoffen, das sich die Achillessehne nicht wieder "meldet"...

05.03.2007


 

Es geht aufwärts...

Langsam bessern sich meine Probleme mit der Achillessehne, so das ich wohl einen vorsichtigen Einstieg in ein geregeltes Lauftraining versuchen kann.

12.02.2007