Unsleber beendet Trainingseinheit mit Sieg

Beim vierten Wernecker Schlossparklauf sorgte der unterfränkische Spitzenläufer Markus Unsleber aus Hammelburg mit seinem überlegenen Sieg über die 13-Kilometer-Distanz für den Höhepunkt einer Veranstaltung, die witterungsbedingt kurzfristig zu platzen drohte.

Für Unsleber war der Lauf eine Trainingseinheit, nach zuvor zweistündigem Radfahren. Aufbauprogramm, verbunden mit der Hoffnung, bis zum Hawaii-Ironman im Oktober aktuelle Knieprobleme in den Griff zu bekommen. „Die Strecke hatte Cross-Charakter durch den Regen“, fand Unsleber. Ein Blick auf die Schuhe der Läufe bestätigte dies. „Heute kann es bei den schwierigen Bedingungen nicht um Bestzeiten gehen. Wir müssen auf die Hobby-Läufer achten“, sagte der unterhaltsame Lauf-Sprecher Klaus Hudert.

Eher unfreiwillig wurde dies dann in der öffentlichen Wahrnehmung tatsächlich so, als die besten 13-Kilometer Läufer, quasi unbemerkt vom Ansagestand, zwischen den zeitgleich gestarteten 8-Kilometer-Nachzüglern die Ziellinie passierten. Der Grund: Das Führungsfahrzeug, sprich Fahrrad, vor der Spitze musste kurzfristig passen. Dadurch fehlte im Zielraum das eindeutige Erkennungszeichen. Dies sollte der einzige Makel einer ansonsten sehr gut organisierten Veranstaltung bleiben.

 

 

 

Ein besonderes Ambiente gibt es beim Schlossparklauf in Werneck. Markus Unsleber (links, Stadtmarathon Würzburg), der spätere Sieger im 13-km-Lauf, war schon vorne, als es durch das geschmiedete Haupttor ging, das anlässlich des Laufes zum ersten Mal seit 50 Jahren geöffnet wurde.  FOTO Wolfgang Müller